Montag, 12.08.2019

20 Jahre M’era Luna

Leserbrief

Hildesheim. Mehr als 25.000 dunkelbunte Gestalten in großteils selbst gefertigen Outfits bevölkerten den Flugplatz Hildesheim. Das M’era Luna ist ein Mittelpunkt der „Schwarzen Szene“. Gleich zwei Jubiläen gab es dieses Jahr zu feiern: 20 Jahre M’era Luna und 10 Jahre Gothic-Fashion-Show.

Die Gothic-Fashion-Show ist seit zehn Jahren fester Bestandteil der M’era Luna.
Denn das Festival ist nicht nur auf Musik beschränkt. Noch vor den Bands starten die ersten Lesungen, zahlreiche Workshops, ein Mittelaltermarkt und die eigene FashionTown. Shoppingmeilen und eine festivaleigene Geisterbahn waren wieder mit am Start.

Der Radiosender „M’era Luna FM“ sendete nicht nur szenetypische Musik sondern auch zahlreiche hilfreiche Hinweise zum Festival. Aber natürlich gab es auch musikalisch eine geballte Ladung aus den unterschiedlichsten Genres, von harter elektronischer Musik, Future-Pop bis Symphonic-Metal – für jeden Musikgeschmack war etwas dabei. Als Opener spielten „Nullpositiv“ und lockten schon um 11 Uhr zahlreiche Besucher vor die große Mainstage.

Musikalische Schwergewichte

Wie immer traten musikalische Schwergewichte auf, die kaum einer Vorstellung benötigen: „ASP“, „Subway to Sally“ und „Within Temptation“. Auch Joachim Witt rockte mit seinen mittlerweile 70 Jahren noch die Bühne und begeisterte die Menge mit Songs von seinem neuen Album. Bei „Subway to Sally“ wurden die Fans mit einem spontanen Gastauftritt überrascht. Chris Harms, Sänger von „The Lord of the Lost“, kam für ein Duett mit auf die Bühne.

70 Jahre alt und rock-fit: Joachim Witt.

Welche der vielen explosiven Bühnenauftritte nachher der Beste gewesen sein mag, darüber dürften sich selbst die hartgesottenen Fans uneinig sein. Dafür gab es dieses Jahr einfach zu viele showtechnische Höhepunkte.








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