Montag, 05.03.2018

„Jugend ohne Gott“ eröffnet Filmtage

Leserbrief

Goslar. Raus aus dem Klassenzimmer und rein in den Kinosaal – das ist das Ziel der Goslarer Filmtage, die die Stadtjugendpflege bereits zum 15. Mal organisiert. Zur gestrigen Eröffnungsfeier haben sich viele Schüler im Goslarer Theater eingefunden, um den Film „Jugend ohne Gott“ zu schauen. Vorbereitet wurde die Eröffnungsfeier von Schülern der Berufsbildenden Schulen Baßgeige.

Die Klasse FOS 17/2 der BBS studierte das Lied „You can’t always get what you want“ ein, das sie mit der Schulband performte. Der Song war der Auftakt für den Film, der sich mit dem Thema Leistungsdruck beschäftigte. Die BBS-Schüler bereiteten den Film nicht nur vor, sie kümmerten sich auch um die Nachbereitung. „Als wir in der Gruppe das erste Mal ‚Jugend ohne Gott‘ geschaut haben, blieben bei uns viele Fragen ungeklärt. Deswegen wollten wir mit den anderen Schülern darüber ins Gespräch kommen“, erzählte Julie Luise Kneb von der BBS. Die 18-Jährige moderierte gemeinsam mit der 19-jährigen Hanna-Lena Krause die Diskussionsrunde.

Drehbuchautor per Skype zugeschaltet

 

Die Jugendlichen konnten ihre Gedanken und Emotionen teilen, die der Film in ihnen ausgelöst hat. Eine besondere Attraktion war, dass der Drehbuchautor des Filmes Alexander Buresch per Skype zugeschaltet wurde. Was war seine Inspiration für das Drehbuch? Wie zufrieden ist Buresch selbst mit dem fertigen Film? – All das waren Fragen, die den Jugendlichen unter den Nägeln brannten und die der Stuttgarter Drehbuchautor beantwortete.

Schon seit September haben sich die 18 BBS-Schüler mit der Stadtjugendpflege um die Planung der Filmtage gekümmert. Hanna-Lena erzählte von einer sehr intensiven und diskussionsreichen Zeit. „Wir haben uns viele Filme angesehen und schließlich die Auswahl von27 Werken getroffen. Gemeinsam sind wir auch zu dem Motto ‚Wenn ich könnte, würde ich...‘ gekommen“, sagte die Schülerin. „Weil das Oberthema so vielfältig ist, musste es noch in Unterkategorien eingeteilt werden, die sich zum Beispiel um die Digitalisierung oder das Erwachsenwerden drehen“, erklärte der 19-jährige Tim Schubert bei seiner Begrüßungsrede.

Martin Sänger und Joshua Friederichs von der Goslarer Stadtjugendpflege waren begeistert von der erfolgreichen Eröffnungsfeier. „Für das Gelingen der Veranstaltung möchten wir gar nicht die Lorbeeren ernten. Ohne die Unterstützung der BBS wäre das Ergebnis bei Weitem nicht so gut gewesen“, sagte Sänger. Unter www.filmtage.goslar.de ist es noch möglich, sich für kommende Filme anzumelden.







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