Wir Welterben - Das UNESCO-Welterbe im Harz

 

 

Chefredakteur Jörg Kleine
 „Wir Welterben“ heißt die Serie, die die GZ in zehn Folgen präsentiert. Die Welterbe-Stiftung mit Gerhard Lenz an der Spitze hat sich aufgemacht, ihre „Pfunde“ künftig noch besser zur Geltung zu bringen. Das gilt für Touristen, aber gleichermaßen für die Menschen im Harz leben. Denn obwohl ein Welterbe vor der Haustür liegt, haben viele die Monumente in ihrer Fülle noch nicht für sich entdeckt.

Dabei geht es bei der großen Bergbautradition um ein wichtiges Stück regionaler Identität, auf die alle Harzer sehr stolz sein können. Und es war über Jahrhunderte der Motor für Arbeit, Wohlstand und Handel. Zugleich hat der Bergbau im Harz immer wieder technische Innovationen hervorgebracht, die weit über den Harz und Deutschland hinaus für Impulse sorgten – ob Stahlseil, Fahrkunst oder die Wasserwirtschaft mit ihren Teich-Kaskaden und Gräben bis heute die Landschaft prägen. Alles von Menschenhand geschaffen.

Die GZ-Redaktion ist all dem auf die Spur gegangen und berichtet darüber mit Interviews, Reportagen, Berichten, Hintergründen, Bildern und Videos, die von der Kaiserpfalz und dem Rammelsberg in Goslar bis tief in die Gruben, Schächte und Stollen des Oberharzes führen. Jörg Kleine


Montag, 26.08.2019
Der steinige Weg zum Unesco-Welterbe
Harz. Millionen Touristen lockt der Harz alljährlich. Und der hat neben Wanderrouten und Natur weltweit Herausragendes zu bieten – das von der Unesco anerkannte Weltkulturerbe aus Rammelsberg, Goslarer Altstadt und der Oberharzer Wasserwirtschaft. Doch selbst viele Einheimische kennen (...)
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Dienstag, 27.08.2019
Das Welterbe im Harz – Magnet für Besucher und Identität für Bewohner
Goslar. Welterbe im Harz – das bedeutet Entdeckungsreisen auf über 200 Quadratkilometern, wie Welterbe-Chef Gerhard Lenz im Interview mit GZ-Chefredakteur Jörg Kleine deutlich macht. Mit neuem Konzept und drei modern ausgestatteten neuen Informationszentren will die Welterbe-Stiftung (...)
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Mittwoch, 28.08.2019
Sagenhafter Start in 1000 Jahre Bergbau
Wie einträglich doch die Jagd nach Wild sein kann: Als Kaiser Otto I. im Jahr 968 Lust auf einen saftigen Braten hat und seinen treuen Ritter Ramm hinaus ins schneebedeckte Gebirge schickt, kann er noch nicht ahnen, was dieser Ausflug buchstäblich lostritt.
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Donnerstag, 29.08.2019
Ein Weltkulturerbe mit majestätischen Wurzeln
Kaiser, Könige, Päpste, Bischöfe – die Mächtigsten ihrer Zeit trafen sich im Hochmittelalter in Goslar. Zusammen mit dem Harz war die Stadt Zentrum und Fundament eines Staates, dessen durch ihr Reich reisende Herrscher keinen festen Regierungssitz, aber doch ihre Lieblingsorte hatten. (...)
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Freitag, 30.08.2019
Technische Meisterwerke zum Anfassen
Oberharz. Er ist nicht auf den ersten Blick als wasserwirtschaftliche Anlage zu erkennen: der Sperberhaier Damm. Zwischen dem gleichnamigen heutigen Ausflugslokal und dem Stadtteil Clausthal zieht er sich rechts der Bundesstraße 498 über fast 1000 Meter dahin. Er ist das größte Bauwerk (...)
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Montag, 02.09.2019
Welterbe sorgt heute noch für viel Strom
St. Andreasberg. Blei, Kupfer, Zink und vor allem Silber ist vom 16. Jahrhundert bis 31. März 1910 im Bergwerk Grube Samson abgebaut worden. Seit 1951 sind die historischen Gebäude und Anlagen Museum. Jährlich kommen zehntausende Besucher. Besonders ist dabei, dass sich mit Hans-Günter (...)
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Dienstag, 03.09.2019
Unter dem Südwestzipfel gäbe es noch was zu holen
Bad Grund. Ganz am Südwestzipfel des Unesco-Welterbes im Harz liegt der Knesebeckschacht. Und ausgerechnet die Anlage, die noch am längsten innerhalb des Welterbeensembles in Betrieb war, führt tatsächlich ein eher randständiges Dasein.
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Mittwoch, 04.09.2019
Von den „Vätern der Oberharzer Wasserwirtschaft“
Walkenried. Man kann sie fast noch sehen, die genügsamen Mönche des Zisterzienser-Ordens, wie sie in ihren weißen Kutten durch die Gänge des Klosters schreiten auf dem Weg zur Prim nach Sonnenaufgang, zum ersten von acht Gebeten am Tag. Oder zur täglichen Arbeit. Ein entbehrungsreiches (...)
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Donnerstag, 05.09.2019
Die Gruben zu sümpfen, damit sie nicht absaufen
Wildemann. Ein Meter Stollen-Ausbau kostete einen Baum. 1000 Meter? Einen ganzen Wald – und da ist die Holzkohle für die Schmelzöfen in den Hütten noch gar nicht mitgerechnet. Am „Holzplatz“ im Wildemanner 19-Lachter-Stollen verdeutlicht Welterbeführer Helmut Kröner den Besuchern die (...)
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Freitag, 06.09.2019
Mit Kunstkreuzen und krummen Zapfen
Clausthal-Zellerfeld. Und es bewegt sich doch – auch wenn es die Museumsleute aus sehr naheliegenden Gründen nicht gerne sehen, wenn Besucher an den Modellen herumspielen. Aber es ist Museumsleiter Ulrich Reiff persönlich, der vorsichtig das Wasserrad der Rosenhöfer Fahrkunst dreht und (...)
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