Freitag, 14.12.2018

Umfrage: Schokolade und selbst Gebackenes liegen im Trend

Leserbrief

Goslar. Weihnachtszeit ist Geschenkezeit. Ob gekauft oder selbst hergestellt, auf den letzten Drücker besorgt oder lange im Voraus angeschafft: Die GZ will es wissen. Die Junge Szene hat fünf Jugendliche befragt.

Stefan Barthel
Bei Stefan Barthel (21) und Carolin Seydel (18) stehen Gutscheine sowohl für Freunde, als auch für Familie weit oben auf der Liste. Als Allrounder oder Last-Minute-Geschenk eignet sich die handliche Kleinigkeit ebenfalls gut, „ist allerdings etwas unpersönlich“, gibt Carolin zu. Spielsachen, Klamotten und Bücher für ihren Bruder findet sie persönlicher. Sie ist darauf bedacht, ihrer Familie und Freunden damit etwas Gutes zu tun. Ihr Freund Stefan hingegen sieht sich mehr von der Gesellschaft dazu bewogen, Geschenke zu kaufen. Schließlich macht man das zu Weihnachten so. Er erinnert sich, dass er mit 13 Jahren mit dem Schenken angefangen hat, seine Freundin schon im Grundschulalter.

Jolina Kiehne
Auch Luisa Gaube (15) glaubt mit sechs Jahren an die Redewendung „Der frühe Vogel fängt den Wurm“. Laut ihrer Mutter ist sie an Weihnachten morgens aufgestanden, um den Frühstückstisch zu decken. Heutzutage aber kauft die Salzgitteranerin ihre Geschenke auf den letzten Drücker. Schokolade und selbst gebackene Kekse hat sie immer im Hinterkopf, wenn es mal schnell gehen muss. Hinter jedem Geschenk steckt auch bei Luisa der Gedanke, ihren Freunden und Familienmitgliedern etwas Gutes zu tun.

Sabrina Jäger (18) ist das genaue Gegenteil eines Last-Minute-Geschenke-Einkäufers. Die Seesenerin besorgt alles am liebten zwei bis drei Monate im Voraus, denn sie mag keinen Weihnachtsstress. Sabrina bevorzugt gekaufte Geschenke für die Familie und selbst gebackene Kekse sowie Schokolade für ihre Freunde. Seit der ersten Klasse macht sie sich jedes Jahr Gedanken, wie sie ihren Liebsten nicht nur eine Freude machen, sondern gleichzeitig „auch ein bisschen was zurückgeben“ kann.

Luisa Gaube
Braunschweigerin Jolina Kiehne (19) pendelt zwischen lang geplanten Geschenkideen und Last-Minute-Besorgungen. Sie beschränkt sich beim Schenken auf ihre Familie. Alles hat sie noch nicht zusammen, aber was Gebasteltes für Mama und das Geschenk für Papa liegen schon bereit und warten darauf unter dem Weihnachtsbaum platziert zu werden. Sie schenkt, um etwas Gutes zu tun, aber auch, weil es für sie zum Fest dazugehört: „Ich mag die Geste einfach gerne“, sagt sie. Geschenke, die man schnell auf den letzten Drücker besorgen kann, sind für Jolina Parfüme oder Fotos. Wobei sie Bilder als grundsätzlicher Allrounder zu Weihnachten sieht, weil immer etwas Persönliches dahinter steckt.









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