Montag, 12.06.2017
Blühende Vielfalt zog Besucher an

Sonnig, angenehm warm und trocken: Ideales Wetter herrschte am Sonntag, sodass der zum fünften Mal von der GZ gemeinsam mit neun Gartenbesitzern veranstaltete Tag der offenen Gartenpforte großen Zuspruch erfuhr.

Tag der offenen Gartenpforte

Die Gartenpforten öffnen

Harz. Erneut ruft die GZ Garteneigentümer und -pächter dazu auf, ihre blühenden Paradiese Besuchern zugänglich zu machen.

Dazu soll es am Sonntag, 11. Juni, beim Tag der offenen Gartenpforte Gelegenheit geben. Wie schon in den Vorjahren kann jeder mitmachen, der einen Garten bewirtschaftet. Völlig gleich ist dabei, um welche Art von Garten es sich handelt. Ob Gemüseanbau, Blumenmeer, Themengarten oder einfach nur Familienrefugium: Am Tag der offenen Gartenpforte geht es darum, die Vielfalt von Gärten in der Region zu zeigen und einen Erfahrungsaustausch unter Gartenliebhabern zu ermöglichen. Auch die Größe des Gartens spielt keine Rolle: Vom kleinen Küchengarten bis zum großen Park kann alles gezeigt werden.


Die Teilnehmer sind völlig frei darin, wie sie den Tag gestalten. Ob es Kaffee und Kuchen gibt, ob dazu kulturelle Angebote vorbereitet werden oder ob die Besitzer zu einem Erfahrungsaustausch einladen – der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Wer möchte, kann dem englischen Vorbild entsprechend (dort wurde 1927 dieser Aktionstag in Erinnerung an Königin Alexandra erstmals veranstaltet) Spenden für einen wohltätigen Zweck sammeln.


Die GZ wird wie immer die Veranstaltung koordinieren und in der Zeitung ebenso wie auf www.goslarsche.de kostenfrei die Gärten kurz in Wort und Bild vorstellen.
Wer mitmachen möchte, kann sich bis Donnerstag, 1. Juni, anmelden. Dazu bitte ein Foto vom Garten sowie eine kurze Beschreibung (Freizeit- oder Nutzgarten, für Behinderte zugänglich, für kleine Kinder geeignet, Hunde willkommen?) sowie Namen, Adresse und Öffnungszeit angeben.

 

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Teilnehmer

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Petra Stolzenburg und Uwe Politz, Franz-Mitta-Weg 6, Goslar-Ohlhof:



Wohlfühloase

Petra Stolzenburg und Uwe Politz, Franz-Mitta-Weg 6, Goslar-Ohlhof: Geöffnet von 10 bis 17 Uhr. Der Garten samt Terrasse wird von seinen Besitzern "als Erinnerungsplatz und Wohlfühloase für Berufstätige und ehrenamtlich Tätige". Die Gestaltung ist vom mediterranen Stil beeinflusst. Viele kleine Erinnerungen an Urlaube lassen sich dort finden, und Freunde der ehemaligen Goslarer "Gammelmauer" können dort ein Wiedersehen feiern. Aus einigen Steinen des Bauwerks ist eine neue Mauer entstanden, auf der Trockenheit liebende Gewächse eine Heimat haben. Kinderangebot: Steine bemalen, Speisen und Getränke: Mediterrane Erfrischungsgetränke/Kaffee/Tee (wahlweise Glühwein) und Tapas gegen Spende für den Goslarer Tagestreff Zille, Flohmarkt. Der Garten ist barrierefrei, die Toilette jedoch nicht.

Andreas Schmitt/Uwe Skupin, Auf dem Schmiedebrink 2, Goslar-Jerstedt:



Platz für die Sinne und Ruhe

Andreas Schmitt/Uwe Skupin, Auf dem Schmiedebrink 2, Goslar-Jerstedt: Geöffnet von 11 bis 17 Uhr. Der Garten befindet sich im alten Dorfteil von Jerstedt, ist noch im Aufbau und soll eine Oase der Sinne und Ruhe werden. Bunte blühende Rabatten, Insektenhotel, alter Baumbestand, Grünflächen, Kreativwerkstatt, Meditationsecke, Sonnenliegen und Gartenpavillon für Kaffee und Kuchen (gegen kleines Geld) stehen zur Verfügung. Der Zugang zum Garten ist ausgeschildert. Der Zugang ist auch für Gehbehinderte möglich. Kreativwerkstatt für schöne Dinge Garten und Wohnen geöffnet. Neu ist ein Toilettenhaus.

Sylke Sulies, Oderhaus 2, Braunlage/ St. Andreasberg, OT Oderhaus:



Kreativ-Garten

Sylke Sulies, Oderhaus 2, Braunlage/ St. Andreasberg, OT Oderhaus: Geöffnet von 11 bis 17 Uhr. Geboten wird ein Garten zum schauen, stöbern und verweilen: große Staudenbeete, lauschige Sitzplätze mit Feuerstelle, Kräuterschnecke, Gemüseanbau, alte lieb dekorierte Dinge. Im Rahmenprogramm gibt es Kaffee und Kuchen unter der großen Sommerlinde, Schnitzvorführungen vom Oberharzer Kettensägenschnitzer und eine Ausstellung von Gartenkeramiken. Hunde sind nicht erwünscht, da es auf dem Grundstück bereits den Hund "Keks" gibt.

Familie L. Schmidt, Hangweg 4, Bad Harzburg:



Naturgarten

Familie L. Schmidt, Hangweg 4, Bad Harzburg: Geöffnet von 11 bis 18 Uhr. Ein Garten für Familien, Gäste und Tiere. Blumenbeete und Gemüse-Hochbeete halten sich die Waage. Es gibt Bratwürste und Getränke, organisiert von den Konfirmanden-Seminar-Teamern der Kirchengemeinde Schlewecke-Göttingerode. Der Erlös ist für die Jugendarbeit.

Erika und Hans Kolmsee, Eichenweg 7, Bad Harzburg:



Blütenmeer im Hanggarten

Erika und Hans Kolmsee, Eichenweg 7, Bad Harzburg: Geöffnet von 10 bis 17 Uhr. Hanggarten mit Stützmauern, gepflasterten Wegen und Stufen sowie bunten Staudenbeeten. Der Garten ist weder für Gehbehinderte noch für Rollstuhlfahrer geeignet. Spenden für Deutsche Stiftung Denkmalschutz für den Erhalt historischer Gärten werden gesammelt. Kaffee und Kekse stehen bereit. Keine Spielmöglichkeiten für Kinder, ungeeignet für Rollstuhlfahrer.

Christophorus -Haus, Robert-Koch-Straße 42, Goslar:



Hospizgarten

Christophorus -Haus, Robert-Koch-Straße 42, Goslar: Geöffnet von 10 bis 17 Uhr. Das 2000 Quadratmeter große Gelände mit Baum-, Busch- und Staudenbestand bietet Freude für die Augen und Entspannung für die Seele. Gute Gespräche bei Kaffee und Kuchen ab 15 Uhr.

Alexander Willers, Seesener Straße 9, Lutter:



Auf 1800 Quadratmetern um die Welt

Alexander Willers, Seesener Straße 9, Lutter: Geöffnet von 11 bis 18 Uhr. Den Garten gibt es seit gut 80 Jahren. Zu sehen sind Rosen- und Staudengarten, Teichgarten, Weinberg, Arboretum, mediterraner Garten und japanischer Garten. Das Arboretum umfasst rund 170 verschiedene Gehölze. Der Garten ist aufgrund vieler Treppen nur schlecht für Behinderte begehbar. Hunde sind nicht erlaubt.

Familie Günter Kratochwill, Hinterstraße 7, St. Andreasberg:



Naturnah mit Teichen und Kräuterecke

Familie Günter Kratochwill, Hinterstraße 7, St. Andreasberg: Geöffnet von 11 bis 17 Uhr. Der Garten ist ein Naturgarten in Hanglage mit kleinen Teichen, lauschigen Sitzecken, Mini-Bauerngarten, Kräuterecke, Staudenbeeten und manchen Überraschungen. Wegen der Hanglage nicht für Rollstuhlfahrer geeignet, keine Spielmöglichkeiten für Kinder. Hunde nicht erwünscht. Angebot: Kaffee, Tee und selbst gebackener Kuchen (gegen ein kleine Spende für den evangelischen Kindergarten von St. Andreasberg) und Gespräche über "wilde Tiere" und Pflanzen im Naturgarten. Bei schönem Wetter können Besucher der Hausherrin beim Klöppeln auf die Finger sehen.

Jutta und Gustav Gründer, Finkenherd 22, Weddingen:



Mix aus Nutz- und Zierpflanzen

Jutta und Gustav Gründer, Finkenherd 22, Weddingen: Geöffnet von 14 bis 18. Großer Gemüsegarten und Obststräucher. Zahlreiche Blumen von der weißen Pfingstrose, Clematis, Pfefferwinde, Rosen, verschiedene Gehölze und zahlreiche Holzschnitzarbeiten sind zu bewundern. Angebot: Kuchenbuffet, vielleicht auch schon Erdbeeren aus dem Garten. Für Sitzmöglichkeiten ist gesorgt. Der Erlös geht an die Freie Christengemeinde in Seesen für die Kinder- und Jugendarbeit.