30.08.2017
Der Wahl-O-MAT

Wahl-O-Mat ist jetzt online

Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) für die Bundestagswahl am 24. September ist online. Die Bundeszentrale stellte das Online-Tool, das Wähler anhand von Parteipositionen zu 38 Thesen informiert, in Berlin vor. Nutzer können den Thesen zustimmen, sie ablehnen oder sich neutral verhalten. Das Programm errechnet dann, mit welcher Partei die gewählten politischen Positionen mehrheitlich übereinstimmen. Aus dem Wahl-Spezial der GZ führt ein Link direkt zum Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung.

Zur Landtagswahl in Niedersachsen am 15. Oktober wird die Bundeszentrale für politische Bildung ausnahmsweise keinen Wahl-O-MAT anbieten. Die redaktionelle Vorbereitungszeit war nach dem überraschenden Aus für die rot-grüne Landesregierung und der Selbstauflösung des Landtags einfach zu kurz. 

 



Wahlprogramme der Parteien (pdf)

Ergebnisse Bundestagswahl 2013
Wahlkreis 49 | Ergebnis Bundestagswahl 2013 Wahlkreis 52 | Ergebnis Bundestagswahl 2013

Wir machen Sie fit für die Wahlkabine

Mit der Wahl zum 19. Bundestag am 24. September werden die Deutschen einmal mehr darüber entscheiden, wer diese Republik in den nächsten vier Jahren regiert. Wird es erneut zu einer Großen Koalition von CDU/CSU und SPD kommen? Und wenn ja – unter welcher Kanzlerschaft? Wird die FDP wieder in den Bundestag zurückkehren? Welchen Rang nimmt die AfD ein, sofern sie die Fünf-Prozent-Hürde schafft? Hinzu kommen die Mandatsbewerber der Grünen und der Linken, die sich als mögliche Koalitionspartner der SPD empfehlen könnten. Spannende Fragen also, die in diesem Wahlkampf neben den inhaltlichen Schwerpunkten eine Rolle spielen werden. Ganz sicher nimmt die innere Sicherheit wichtigen Raum ein, ganz sicher auch das sich verändernde Europa und seine künftige Rolle in der Welt. Hinzu kommen die innenpolitischen Themen wie Alterssicherung, Mindestlohn und Bildung.

Meinung bilden

Die Goslarsche Zeitung hat die Direktkandidaten von sechs Parteien in den Wahlkreisen Goslar/Northeim/Osterode (BWK 52) und Salzgitter/Wolfenbüttel (BWK 49) eingeladen, mit den GZ-Leserinnen und GZ-Lesern in Kontakt zu treten, Fragen zu beantworten und offen für ihre Positionen zu werben. Kurzum, wir laden zum Wahlkampf ein, zu guter Information, zu lebendigem Streit über Inhalte und damit zur Beantwortung der Frage: Wen und welche Partei soll ich am 24. September wählen? Die Antwort können wir Ihnen natürlich nicht abnehmen, aber die Goslarsche Zeitung kann dazu beitragen, dass Sie sich selbst eine eigene Meinung über die Kandidaten, über die Parteiprogramme und über die Antworten auf die aktuellen Fragen in der Politik bilden können. Denn wir Zeitungsmacher sehen unsere Aufgabe darin, bis zum Wahltag gut und sachlich zu informieren und zu einer hoffentlich guten Wahlbeteiligung beizutragen.

Direktkandidaten im Porträt

In den kommenden beiden Wochen werden wir deshalb zunächst die zwölf Direktkandidatinnen und Direktkandidaten von CDU, SPD, FDP, Grünen, Linken und AfD aus beiden Wahlkreisen in einem Kurzporträt vorstellen. In dieser ersten Runde antworten sie zudem schriftlich auf zehn Fragen im vorgegebenen Twitter-Format von 140 Zeichen. Wir beginnen am kommenden Montag mit dem Wahlkreis Goslar/Northeim/Osterode, in dem aus dem Landkreis Goslar die Bad Harzburger, Braunlager, Goslarer und Clausthal-Zellerfelder ihre Stimme abgeben dürfen. In der Woche darauf folgt der Wahlkreis Salzgitter/Wolfenbüttel für Langelsheimer, Liebenburger, Seesener und Lutteraner Wähler.

Fragen der Leser

Bei der Reihenfolge der Kandidaten-Vorstellung orientieren wir uns an den Wahlkreis-Ergebnissen von 2013. Es beginnt jeweils mit der AfD als Neuling und endet mit der SPD. Darüber hinaus informieren wir über die Vielzahl weiterer Parteien und Bewerber, die vom Bundeswahlleiter zur Wahl zugelassen wurden. Des Weiteren werden wir aktuelle Themen, die den Wahlkampf prägen, mit den Kandidaten diskutieren, wie wir auch Fragen der Leser gerne weiterleiten und über Aktivitäten der Bewerber berichten. 

Andreas Rietschel

Chefredakteur
Goslarsche Zeitung