Freitag, 31.01.2020

Am Samstag ist Eis-zum-Frühstück-Tag

Leserbrief
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Seit einigen Monaten ploppt das Thema Morgenroutine immer wieder auf. Das Credo dahinter: Erfolgreiche Menschen haben Morgenroutinen, um noch produktiver zu sein. GZ-Volontärin Sarah Franke macht sich in der Kolumne "Mein Tag" Gedanken darüber, ob das nicht auch was für sie wäre und entscheidet: Nö. Stattdessen feiert sie lieber den Eis-zum-Frühstück-Tag. Der geht zurück auf eine amerikanische Mutter, deren Kinder über die Kälte draußen maulten. Proaktiv servierte sie ihnen daraufhin Eiscreme zum Frühstück. 

Die Zeiten, in denen wir morgens schwankend einen Fuß vor den anderen setzen und missmutig der Kreatur im Badezimmerspiegel entgegen blinzeln, sind vorbei. Auch Aufstehen kann man optimieren. Seit einigen Monaten präsentieren mir meine Social-Media-Feeds Artikel über Morgenroutinen. Denn die, so heißt es darin, macht erfolgreiche Menschen noch produktiver. Ich überlege, was ich verbessern könnte. Früher aufstehen, meditieren, Yoga, eine Runde joggen und zum Frühstück gibt es Overnight Oats, die früher mal Haferbrei hießen. Aber wenn ich ehrlich bin: Morgens aufstehen, ob um 6 oder um 8 Uhr, ist mir schon Aufgabe genug. Wenn ich die Wahl habe, renne ich nicht durch den Nieselregen, sondern bleibe liegen. An jedem ersten Samstag im Februar habe ich sogar eine richtig gute Ausrede dafür: Es ist an diesem Datum nämlich Eis-zum-Frühstück-Tag. Also, Löffel her und in die Decke einkuscheln. Dann bin ich eben nicht so produktiv – aber dafür zufrieden. Eure Sarah









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