Mittwoch, 05.06.2019

Service wird verbessert

Leserbrief
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Grundsätzlich stehe ich Formen der interkommunalen Zusammenarbeit aufgeschlossen gegenüber. Die Qualität und Effizienz einer Verwaltung ist ein wichtiger Standortfaktor für Bürger und Unternehmen. Durch die Verschuldung der Kommune und Personalengpässen können viele Aufgaben oft nicht mehr so zeitnah, wie vom Bürger gewünscht wahrgenommen werden. Wenn Aufgaben gemeinsam wahrgenommen werden, können Handlungsressourcen zurückgewonnen werden, die sonst nicht zur Verfügung stehen.

Wolfgang Langer
So sehe ich vor allem in den Bereichen Einkauf (auch Energie), Personaldienstleistungen, Rechnungsprüfung und Informationstechnologie, gerade im Hinblick auf die bereits beschlossene Digitalisierung der Verwaltungen, die größten Kooperationsmöglichkeiten.

In welcher Rechtsform – ob öffentlich-rechtliche Vereinbarung, Zweckverband, Arbeitsgemeinschaft, privatrechtliche Gesellschaft, privatrechtlicher Vertrag oder andere Rechtsformen – ist zu klären. An erster Stelle müssen die Freiwilligkeit und ein partnerschaftliches Verhältnis der beteiligten Kommunen stehen. Interkommunale Zusammenarbeit ist für mich ein Instrument zur Serviceverbesserung gegenüber den Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen, ein Instrument der Kostensenkung und keinesfalls ein Schritt zur Fusion mit anderen Gemeinden.







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