Gartenglück
Veröffentlicht am Freitag, 07.08.2020
Tomatensaatgut, selbst gewonnen
Der August ist der Monat, in dem im Gemüse- und Obstgarten die Ernte auf Hochtouren läuft. Auch des deutschen Hobby-Gärtners liebstes Kind, die Tomate, bringt jetzt die meisten Früchte hervor. Allerdings war es in diesem Sommer für die Wärme liebende Pflanze zunächst schwierig. Kalte Nächte bis weit in den launischen Juli hinein, ein Hagelsturm im Juni, immer wieder Regentage – dieses Wetter hat mancher Pflanze sogar den Garaus gemacht.
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Veröffentlicht am Dienstag, 07.07.2020
Rosmarin „trinkt“ Morgentau, Lauch will es frisch
Auch wenn ich schon seit 2002 einen Garten mein eigen nennen kann und inzwischen viel gelernt habe über die Bedürfnisse von Pflanzen, so komme ich doch nie ohne das eine oder andere Problem(chen) durch das Jahr. Derzeit hat mein Rosmarin – ich habe zwei ansehnliche Sträucher in großen Terracotta-Töpfen – deutlich erkennbar gelbe Nadeln.
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Veröffentlicht am Mittwoch, 03.06.2020
Kräuter finden überall einen Platz
Der Juni ist nicht nur der Rosenmonat, sondern auch der Monat der Kräuter. Vormittags, nach einigen sonnig-trockenen Tagen, ist der beste Erntezeitpunkt. Der Morgentau ist verdunstet, und die ätherischen Öle verdampfen noch nicht in der Mittagshitze.
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Veröffentlicht am Freitag, 08.05.2020
Die etwas andere Gartensaison
Wie viele der Gartenglück-Leserinnen und -Leser wissen dürften, baue ich seit Jahren Gemüse auf einem Hochbeet und Tomaten in Kübeln und Kästen an. Damit habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht. Aber wie man so schön sagt: Besser machen kann man es immer.
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Veröffentlicht am Samstag, 28.03.2020
Gemüsebeet statt Rasenfläche
Wer in diesen Zeiten einen Garten oder Balkon besitzt, schätzt sich vielleicht doppelt glücklich. Er kann Zeit an der frischen Luft verbringen, und er kann Gemüse und Obst selbst anbauen. Letzteres beruhigt ungemein, wenn man auf die Nachrichtenlage bezüglich von Corona und den befürchteten Engpässen bei frischem Obst und Gemüse schaut.
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Veröffentlicht am Freitag, 13.03.2020
Gärtnern auf der Fensterbank läutet Saison ein
Wenn sämtliche Gartenzeitschriften schon im Februar verkünden, dass Anfang März die Zeit der neuen Aussaaten beginnt, heißt es für alle, die im oder am Harz leben, noch zu warten. Wegen des doch etwas raueren Klimas empfiehlt es sich nicht, vor frühestens Ende März Salate oder Radieschen auszusäen. Selbst dann müssen die neuen Aussaaten noch oftmals mit Vlies abgedeckt werden, weil die Nächte noch zu kalt sind. In diesem Jahr habe ich noch kaum einen Fuß in meinen Garten gesetzt. Abgesehen von der Kühle ist es einfach zu nass, der Boden deshalb klebrig und schwer.
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Veröffentlicht am Freitag, 07.02.2020
Von unverfrorenen Kübelpflanzen
Der Winter ist bisher rekordverdächtig milde. Daher erreichten mich dieser Tage Leseranfragen, ob man denn mediterrane Kübelpflanzen nicht einfach draußen lassen oder bereits wieder auswintern könne. Dazu ist ein deutliches Jein zu sagen.
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Veröffentlicht am Sonntag, 05.01.2020
Bunte Blumen, frisches Grün und neue Projekte
In den meisten Gärten sieht es derzeit eher braun als grün aus – geschweige denn bunt. Wo keine Winterblüher wie Winterjasmin, Zaubernuss oder wenigstens Christrosen blühen, ist es noch ziemlich trist. Jedoch kann man sich bunte Blüten ins Haus holen: Viele Gärtnereien bieten schon vorgezogene Frühlingsblüher an. Narzissen, Tulpen und Primeln leuchten auf den Präsentationstischen im Laden um die Wette.
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Veröffentlicht am Sonntag, 29.12.2019
2019: Zweite Hälfte ist wieder warm und zu trocken
Während im Frühjahr und Frühsommer milde Temperaturen herrschten und eine gute Gemüseanzucht möglich war, folgten schon ab Juni hochsommerliche Wetterverhältnisse, was eine regelmäßige Pflege und vor allem ein entsprechendes „Gießmanagement“ erforderlich machte. Wie schon 2018 war der Sommer extrem trocken. Wer keine ausreichenden Regenwassermengen speichern konnte, musst schon früh auf Leitungswasser umsteigen, um die Ernte zu sichern. 
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Veröffentlicht am Freitag, 27.12.2019
2019: Einsatz am Hochbeet, Pause für Rasenmäher
Insgesamt gesehen ist das Gartenjahr 2019 dem davor ganz ähnlich. Zwar ist es im Januar nicht ganz so nass wie 2018, aber Schnee gibt es auch nicht. Draußen kann man kaum etwas tun, deshalb befasse ich mich mit meinen Zimmerpflanzen, allen voran der Ritterstern, botanisch Hippeastrum (große rote Blüte rechts). Seine riesigen Blüten bereichern das Blumenfenster mit knalligem Rot, vornehmem Weiß oder zart rosa-weiß gestreiften Blütenblättern. 
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Veröffentlicht am Freitag, 06.12.2019
Der Garten als Deko-Lieferant
Viel braucht man nicht,um die Wohnung weihnachtlich zu dekorieren: Ein Gang in den Garten, gegebenenfalls ein Waldspaziergang und ein Blickin den Küchenschrank und die Weihnachtskiste genügen, undman hat alle Zutaten zusammen. Für alle, die immer unter Zeitdruck stehen und sich noch nicht umdie Adventsdekoration im Haus oder in der Wohnung kümmern konnten, folgen drei Dekorationsvorschläge, die an einem Nachmittag fertig werden.
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Veröffentlicht am Mittwoch, 20.11.2019
Der Schwarze der Toskana schmeckt mild
Was ist das denn? Das habe ich ja noch nie gesehen!“ Mit dem Finger auf eine Pflanze zeigend, die an Palmen erinnert, standen in diesem Sommer viele meiner Gäste vor meinem Frühbeet im Garten. Dort wachsen fünf Exemplare des Palmkohls (Brassica oleracea var. palmifolia). Der heißt so wegen seiner Blätter, die an Palmwedel erinnern.
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Veröffentlicht am Freitag, 04.10.2019
Bäume vor Sturm schützen, aber wie?
Mit dem Herbst kommen auch wieder Stürme. Immer wieder kommt es dabei zu Schäden an Bäumen, und das nicht nur im Wald oder an den Straßen. Auch Obstbäume sind gefährdet, wenn sie nicht gut gepflegt oder schon altersschwach sind.
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Veröffentlicht am Sonntag, 15.09.2019
Gefährlicher Joint aus dem Blumenbeet
Diesmal ist die Gartenseite keine, die beim Lesen Wohlgefallen und harmonische Gefühle auslöst, sondern eine, die warnen will: Es hat in diesem Sommer wieder einmal dreiste Diebstähle aus Gärten gegeben, in denen Bauernhortensien und andere Vertreter dieser Gewächse wie Kletter- oder Rispenhortensien wachsen. Dafür haben die Gartenfreunde meist keine einleuchtende Erklärung. Schließlich kann man die Blüten ja nicht essen wie etwa die der Taglilie, des Borretschs oder der Zucchini. Für Hobbyköche sind Hortensien also nutzlos.
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