Dienstag, 03.07.2018

Himmelwärts im Kettenkarussell

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Goslar. Sommer, Sonne, Schützenfest: Was gibt es für neue Fahrgeschäfte auf dem Osterfeld? Die GZ-Mitarbeiterinnen Corinna Knoke und Anouk-Sophie Werner machen sich auf die Suche und testen diverse Attraktionen.

Ihr Ziel sind „Starflyer“, „Drifting Coaster“ und „Crazy Island“. Es trifft sich gut, dass bei Corinna und Anouk zwei verschiedene Schützenfest-Typen aufeinandertreffen. Während Anouk es kaum erwarten kann, sich auf jedes Fahrgeschäft zu stürzen, um den Adrenalin-Kick zu genießen, ist Corinna etwas zögerlicher. Aber auch sie springt über ihren Schatten und bleibt nicht nur auf dem sicheren Boden.

In Schwung kommen

Um gleich im wahrsten Sinne des Wortes in Schwung zu kommen, wagen sich die Beiden auf den „Starflyer“ – ein Kettenkarussell in 55Metern Höhe. Das klingt nicht nur sehr hoch, das ist es auch tatsächlich. Eigentlich war immer das Riesenrad dafür prädestiniert, einen schönen Blick auf Goslar zu bieten, doch in diesem Jahr bekommt der Klassiker wirklich Konkurrenz. Der „Starflyer“ ist zwar nicht so entspannend und gemütlich wie das Riesenrad, aber die Aussicht ist überwältigend.

Den Testerinnen bietet die Fahrt zudem eine Abkühlung zu den warmen Temperaturen, denn in 55 Metern Höhe weht ein kräftiger Wind. Als sie etwa die halbe Höhe erreichen, fühlt es sich an, als ob sie von der Außenwelt abgeschnitten wären: Musik und Durchsagen von den Fahrgeschäften sind so gut wie gar nicht mehr zu hören. Ansonsten ist es im Kettenkarussell auch eher ruhig, denn Corinna versucht die Höhe auszublenden und zu ignorieren, dass es noch um einiges höher geht. Als sie das realisiert hat, wird es doch wieder lauter und Schreie der Verzweiflung erschallen. Anouk hingegen ist die Ruhe selbst und kann es gar nicht abwarten, bis es zum nächsten Fahrgeschäft geht.

Vorwärts oder rückwärts

Es gibt nicht viel Zeit zum Verschnaufen, denn zielstrebig geht es weiter zum „Drifting Coaster“. Das ist eine Achterbahn, bei der die Fahrgäste sich aussuchen können, ob sie vorwärts oder rückwärts fahren wollen. Zudem bewegen sich die einzelnen Gondeln hin und her. Die Beschreibung spricht schon einmal dafür, dass es für den Magen eine Herausforderung werden kann. Darum entscheiden sich die beiden, lieber vorwärts zu fahren, um wenigstens den Verlauf der Strecke sehen zu können. Auch dieser Entschluss ändert nicht viel daran, dass die Fahrt extremer ist als erwartet. Von außen sieht die Bahn gar nicht so schlimm aus, aber der Adrenalin-Kick kommt definitiv nicht zu kurz. Vor allem in den Kurven und bei den Hügeln werden die beiden Testerinnen ordentlich durchgeschüttelt.

Parcours durchs Wasser

Um sich von der Fahrt etwas zu erholen, steht nun die letzte Attraktion auf dem Plan: das Spaß-Haus „Crazy Island“. Hinter der Kasse beginnt auch schon gleich der Parcours, der unter anderem über und mitten durchs Wasser führt. Als wäre das nicht schon nass genug, kommt hin und wieder auch Wasser von oben. Also ist die Wahrscheinlichkeit, die Insel mit durchnässter Kleidung zu verlassen, ziemlich hoch. Im Inneren des Hauses müssen verschiedene Hindernisse, wie Boxsäcke, Laufbänder oder Drehscheiben bewältigt werden.

Am Ende des Parcours – welch Überraschung – eine Wasserstelle. Also werden die inzwischen leicht getrockneten Klamotten wieder richtig nass. Glücklicherweise scheint die Sonne. Deswegen dauert es nicht all zu lange, bis die beiden Testerinnen getrocknet sind und der aufregende Bummel enden kann.








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