Mittwoch, 05.09.2018

Endlich eigenes Geld: Tipps für den richtigen Nebenjob

Leserbrief

Money, money, money: Mann muss das toll sein, Kohle zu haben – so heißt es schon in den Lyrics von der schwedischen Popgruppe Abba. Natürlich ist Geld nicht alles auf der Welt. Es ist aber schön, welches zu haben.

Doch welche Möglichkeiten haben Jugendliche, an Cash zu kommen? Sie können sich von ihren Eltern sponsorn lassen. Aber irgendwann ist das Taschengeld auch mal zu Ende. Außerdem will man ja auch selbstständiger werden und eigenes Geld verdienen. Also muss ein Nebenjob her. Am besten einer, bei dem die Schule nicht zu kurz kommt, man aber auch nicht für einen Hungerlohn arbeitet. Die Junge Szene stellt die beliebtesten Nebenjobs zusammen und gibt Tipps, was es bei diesem Thema sonst noch zu beachten gibt.

Arbeit im Privathaushalt

Wenn ihr im privaten Bereich arbeitet, also haushaltsnahe Tätigkeiten ausüben möchtet, sind Kontakte besonders wichtig. Wer kennt einen, der bei irgendetwas Hilfe braucht: Sei es die Seniorin von nebenan, die nicht mehr allein einkaufen gehen kann, der Nachbarsjunge, der Nachhilfe in Mathe braucht oder eine Bekannte, die dringend einen Babysitter sucht. So könnt ihr zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ihr helft anderen quasi in einer Notsituation und könnt gleichzeitig noch ein paar Euros dazuverdienen. Wenn ihr selbst keinen kennt, der bei diesen Tätigkeiten Unterstützung braucht, könnt ihr auch mal die Aushänge im Supermarkt durchstöbern, vielleicht sucht irgendjemand genau das, was ihr bieten könnt. Das Schwarze Brett an der Schule und Lehrer helfen zudem bei der Vermittlung von Nachhilfeschülern.

Arbeit im Gewerbe

Wenn euch ein paar Euro hier und da von Bekannten nicht reichen, habt ihr die Chance, einen Minijob im Gewerbe auszuüben. Das heißt, dass ihr für eine Firma oder ein Geschäft arbeitet. Ihr habt viele Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Wenn ihr geschickt seid und gern mit Menschen zu tun habt, könnt ihr euch als Kellner ausprobieren. Supermärkte suchen oft Aushilfen, die an der Kasse arbeiten oder helfen, die Regale zu füllen. Ihr wollt euch lieber an der frischen Luft bewegen? Dann könnt ihr Zeitungen oder Anzeigenblätter austragen.

Rechtliches

Der Jugendschutz gibt strenge Regelungen vor, wer wann, wie lange arbeiten darf. Kinder, die noch nicht 15 sind, dürfen zwei Stunden am Tag leichtere Arbeiten verrichten. Jugendliche zwischen 15 und18 Jahren dürfen bis zum 18. Geburtstag nicht mehr als 8,5 Stunden täglich und nicht länger als40 Stunden pro Woche arbeiten. Grundsätzlich dürfen Jugendliche nur zwischen 6 und 20 Uhr beschäftigt werden. Ausnahmen gelten für die Landwirtschaft, Bäckereien und Konditoreien, das Gast- und Schaustellergewerbe.

Für einen Nebenjob brauchen Jugendliche die Zustimmung der Eltern. Wer schon mindestens 18 Jahre alt ist, kann sich auch an Zeitarbeitsfirmen wenden. Zu beachten ist auch, dass bei Schülerjobs der Mindestlohn von 8,84 Euro nicht gilt. Trotzdem sollt ihr euch von Arbeitgebern nicht ausbeuten lassen. Zudem muss darauf geachtet, dass Minijobber durchschnittlich nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienen. Ansonsten fallen Steuern an und ihr habt unterm Strich weniger Geld zur Verfügung.








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