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Das Wochenende im Rückblick

GZ Plus IconHartes Training für Schwimmer und große Ehre für Schwarzmann

Zwei Personen in blauen LST-T-Shirts stehen an einem Hallenbad mit Schwimmern im Wasser und einer Anzeigetafel im Hintergrund

Isabella Janitzki und Yehor Byba. Foto: Privat

Ein Kaderlehrgang im Schwimmen und die höchste Auszeichnung im Reitsport sind zwei Themen im „Wochenende im Rückblick“. Außerdem geht es um saure Gurken.

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Von Andreas Konrad
Montag, 09.02.2026, 17:00 Uhr

Fast 40 Kilometer schwimmen in vier Tagen

Fast 40km im Wasser und dazu noch Landtraining – das wurde den niedersächsischen Kaderathleten des MTV Goslar, Isabella Janitzki und Yehor Byba beim Ausdauerlehrgang der Schwimmer in Hannover abverlangt. „Man ist dann so richtig im Flow“, beschreibt Isabella das Training, „bei Serien wie 35x100m oder 10x300m findet man seinen Rhythmus und lernt, sich auch noch auf die Aufgaben zu konzentrieren, die dabei gestellt werden: Mal nur mit den Armen, dann nur mit den Beinen, mit technischen und koordinativen Übungen gespickt, mal mit Flossen, Schnorchel oder Paddles.“ Was erstmal eintönig klingt, wird dann doch wieder abwechslungsreich.

Vier Tage waren die Schwimmerinnen und Schwimmer im Sportleistungszentrum Hannover zusammengekommen, darunter auch der zweifache Vizeweltmeister Sven Schwarz von W98 Hannover. Zusätzlich zum Training gab es auch noch einen Workshop zum Thema Ernährung, deren Rolle vor, während und nach dem Training einen enormen Stellenwert einnimmt. Yehor findet es auch immer wieder cool, gemeinsam mit den Jungs zu trainieren, die sonst als Konkurrenten neben ihm auf dem Startblock stehen: „Da pusht man sich schon immer noch ein bisschen gegenseitig.“ Mit diesem Lehrgang haben beide auf jeden Fall eine gute Grundlage für die kommenden Wochen geschaffen, an der dann vor allem im Trainingslager in den Osterferien weitergearbeitet werden soll.

Höchste Auszeichnung für Helma Schwarzmann

Im Rahmen der Bundesrichtertagung in Butzbach ist die ehemalige Bundestrainerin und internationale Voltigierrichterin Helma Schwarzmann aus Goslar für ihre Verdienste für den Voltigiersport mit dem deutschen Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet worden. Über Jahrzehnte hinweg prägte, gestaltete und entwickelte die heute 77-Jährige den Voltigiersport und insbesondere auch das Richterwesen wie nur wenige andere. 1958 begann Helma Schwarzmann mit dem Voltigiersport und wurde zweimal – 1963 und 1964 – deutsche Meisterin mit der Voltigiergruppe der Reitgemeinschaft Goslar.

Drei Personen stehen in einem Raum mit grauem Teppich und roter Wand, die mittlere Person hält eine Urkunde und eine Schachtel, im Hintergrund stehen weitere Personen an Stehtischen mit schwarzen Hussen.

Leonhard Laschet (l.), Vorsitzender des Ausschusses Voltigieren der Deutschen Richtervereinigung, und Dr. Dennis Peiler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, zeichnen Helma Schwarzmann aus. Foto: Privat

Ab 1991 bis 2002 war sie zwölf Jahre lang Bundestrainerin der deutschen Voltigierer und errang mit ihren Schützlingen mehr als 75 Prozent der zu erreichenden Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften, insgesamt 26 Gold-, 22 Silber- und 16 Bronzemedaillen. Für ihre Leistung als Ausbilderin und Trainerin erhielt sie 2009 den selten vergebenen Ehrentitel Voltigiermeisterin. Und bereits 2002 wurde sie für ihre Verdienste mit dem deutschen Reiterkreuz in Silber ausgezeichnet.

„Dein Name steht für eine Ära, für höchste Qualität, für Fachwissen und für einen Anspruch, der die Entwicklung des Voltigierens über Jahrzehnte nach vorne getragen hat“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Dr. Dennis Peiler, in seiner Laudatio. „Auch als Richterin warst du nie jemand, der einfach nur bewertet hat. Du warst jemand, der den Sport weiterentwickeln wollte. Immer auf der Suche nach dem Besonderen.“

Schiedsrichter legen die Karten auf den Tisch

Die Schiedsrichter des Nordharzes haben mit Gästen zum 24. Preisskat beim FC Othfresen geladen. Viktor Trinkel von der FCO-Altersgruppe holte sich dabei den Sieg.

Auf dem letzten Platz landete der stellvertretende Kreisvorsitzende Christian Biel, der dafür ein Glas Gurken erhielt. Das Spielgeld der verlorenen Spiele in Höhe von 41,50 Euro ging zur Freude des neuen FCO-Vorsitzenden Marius Ahrens an die Jugendfußballer des Klubs.

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