Harzer Falken siegen mit perfektem Schlusspunkt
Patrik Franz (l.) eröffnet den Torreigen der Harzer Falken in Bremen. Foto: Drechsler
Für die Harzer Falken ist die Welt wieder in Ordnung. Beim 7:2 in Bremen trifft Zugang David Brozek doppelt, den perfekten Schlusspunkt setzt ein anderer Stürmer.
Die Harzer Falken sind zurück in der Erfolgsspur. Nach vier Pflichtspielen ohne Sieg sammelten sie am Freitag mit 7:2 (4:0, 2:1, 1:1) bei den Weserstars Bremen wieder drei Punkte ein und können weiter auf einen der ersten beiden Plätze der Eishockey-Regionalliga hoffen.
Bremen ist in dieser Saison so etwas wie ein Lieblingsgegner der Falken. Nach den beiden klaren Heimsiegen lief es vor 388 Zuschauern auch im Paradice rund – bis auf die Anfangsphase. „Bremen hat uns in den ersten fünf Minuten überrascht, weil sie sehr schnell gespielt haben. Darauf mussten wir uns erst einmal einstellen“, sagte Trainer Regan Nagy.
Erste Tore für Brozek im Falken-Trikot
Mit dem 1:0 durch Patrik Franz aber übernahmen die Harzer das Kommando, gaben dieses nicht mehr ab und hatten nach dem ersten Drittel und einer 4:0-Führung den Sieg praktisch schon eingetütet. „Das war über 50, 55 Minuten ein sehr gutes Spiel der Jungs“, resümierte Nagy. Sie hätten wieder das gezeigt, was er sehen wolle.
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Einen starken Eindruck hinterließ Zugang David Brozek, der seinen beiden ersten Tore für die Falken erzielte und zusammen mit Ville Sivonen und Jakub Wiecki jederzeit für gefährliche Aktionen gut war. Der Tscheche habe einen exzellenten Schuss in der kompletten Offensivzone, so Nagy, müsse dafür aber entsprechend in Szene gesetzt werden. Da scheint er mit Sivonen (schon 28 Vorlagen) und Wiecki (15) die perfekten Nebenmänner zu haben. Nachträglich korrigiert wurde von den Unparteiischen das 4:0, das auf das Konto von Sivonen ging, zunächst aber Brozek zugeschrieben worden war. Für den perfekten Abschluss sorgte Filip Mrava, der mit dem zwischenzeitlichen 7:1 das 100. Saisontor für die Falken markierte.
Auch die Konkurrenz punktet
Der Erfolg tat auch not, denn weder Spitzenreiter Adendorfer EC (8:2 beim Hamburger SV) noch Verfolger CE Timmendorfer Strand (7:3 gegen den TuS Harsefeld) gaben sich eine Blöße. Bis zum nächsten Spiel am Freitag, 6. Februar, in Braunlage gegen Harsefeld können die Falken, derzeit auf Rang drei, nun schauen, was die Konkurrenz so anstellt.
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Nur noch Dritter: Neue Wertung trifft Harzer Falken hart
Die Beine hochlegen werden sie nicht. In der kommenden Woche wird dreimal trainiert, lediglich das Wochenende ist komplett frei. Für Nagy kommt die kleine Unterbrechung zu einem „perfekten Zeitpunkt“. Die Spieler könnten mit Blick auf die Play-offs noch einmal relaxen und kleinere Blessuren auskurieren. Und dann heißt das Motto wieder Attacke.
Das Spiel in der Statistik
Tore: 0:1 (6:38) Franz, 0:2 (12:42) Brozek, 0:3 (13:42) Benes, 0:4 (19:31) Sivonen, 1:4 (26:19) Linhart, 1:5 (26:48) Brozek, 1:6 (35:12) Weikamp, 1:7 (46:48) Mrava (5:4), 2:7 (51:19) Wagner
Strafminuten: 8 für Bremen, 8 für Braunlage
Harzer Falken: Gerhardt – Chaloupka, Franz, DiMurro, Antonakis, Schnell, Ehmann – Brozek, Wiecki, Sivonen, Mrava, Benes, Arnold, Weikamp, Vinci, Lohde
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