Harzer Falken machen sich schon wieder das Leben schwer
Pechvogel: Center Daniel Spratek (l.) muss in Salzgitter nach dem Drittel vom Eis und hat sich womöglich eine schwerwiegende Handverletzung zugezogen. Foto: Drechsler
Das war knapp: Eishockey-Regionalligist Harzer Falken verspielt in Salzgitter wieder einen Vorsprung, bringt aber dank Ville Sivonen zwei Punkte mit. Jetzt mit Video.
Falken gewinnen gegen Salzgitter
Die Falken waren diesmal durch das Fehlen von Max Droick (grippaler Infekt) und Nico Schnell (Handverletzung) in der Verteidigung dünner aufgestellt, dafür aber nach Wochen im Angriff mal wieder fast komplett – bis zum Ende des ersten Drittels. Dann musste Spratek notärztlich versorgt werden, nachdem er einen Schlag auf die Hand bekommen hatte. Nach den ersten Eindrücken droht dem Tschechen eine längere Pause.
Wiecki trifft zuerst
Zum Glück unkaputtbar scheint die Kombination Jakub Wiecki und Ville Sivonen zu sein, die im ersten Drittel wieder einmal für die Führung stand. Diesmal war der Finne der Vorbereiter in einem Spielabschnitt, in dem die Harzer vor 833 Zuschauern zunehmend Druck aufbauten. Allerdings musste auch Torwart Taylor Dupuis ein paar Mal gut zupacken.
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Harzer Falken verlieren in der Verlängerung in Sande
Für Spratek rückte Verteidiger Ryan Antonakis in die erste Reihe, der damit immer mehr zur Allzweckwaffe wird. Weitere Tore wollten aber zunächst nicht fallen, obwohl die Falken drei Überzahlsituationen in Folge bekamen. Bemerkbar machte sich wieder einmal, dass ihnen da ein echter Blueliner im Aufgebot fehlt. Die Gäste hatten das Geschehen dennoch im Griff, entschieden nicht nur eine Rauferei zwischen Antonakis und Gänsslen für sich, sondern bauten kurz vor Ende des zweiten Drittels durch Filip Mrava auf Vorlage von Sivonen auch den Vorsprung aus.
Plötzlich ist Pfeffer drin
Weil die Harzer trotz guter Chancen jedoch das dritte Tor nicht nachlegten, kam kurz vor dem Ende noch mal richtig Pfeffer rein. Zwar überstanden die Falken 57 Sekunden in 3:5-Unterzahl, fraßen dann aber den Anschlusstreffer, als sie gerade wieder komplett waren. Salzgitter hatten nun Blut geleckt und durch Torschütze Alekna die Chance auf den Ausgleich, der diesmal aber an Dupuis scheiterte.
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36 Sekunden vor dem Ende aber schlug es doch noch in seinem Kasten ein – Verlängerung. Die begannen die Falken in Unterzahl, kamen aber ins Penaltyschießen, in dem von allen sechs Schützen nur Sivonen traf.
Das Spiel in der Statistik
Tore: 0:1 (11:56) Wiecki, 0:2 (38:22) Mrava, 1:2 (55:56) Alekna, 2:2 (59:24) Herklotz – 2:3 Sivonen
Strafminuten: 17 für Salzgitter; 17 für Braunlage
Harzer Falken: Dupuis – Chaloupka, Franz, Ehmann, DiMurro, Antonakis – Spratek, Wiecki, Sivonen, Schirmacher, Weikamp, Arnold, Mrava, Vinci, Bison – Lohdevt/bga
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