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Eishockey-Regionalliga

GZ Plus IconFalken dürfen keine Punkte liegen lassen

Eishockeyspieler in Aktion an der Bande, zwei in schwarzen Trikots und einer in weiß-grünem Trikot, alle mit Helm und Schläger auf dem Eis

Vor den Harzer Falken liegt ein hartes Stück Arbeit, wollen sie wie hier Max Droick und Bastian Schirmacher die Harsefeld Tigers niederringen. Foto: Drechsler

Eishockey-Regionalligist Harzer Falken braucht gegen TuS Harsefeld und Crocodiles Hamburg Siege für Play-off-Heimrecht im Halbfinale. Das plant Trainer Regan Nagy.

Von Andreas Konrad Donnerstag, 05.02.2026, 17:00 Uhr

Nach ihrem spielfreien Wochenende steigen die Harzer Falken in den Endspurt um die besten Platzierungen in der Hauptrunde der Eishockey-Regionalliga Nord ein. Am Freitag gastiert zunächst Angstgegner TuS Harsefeld Tigers im Wurmbergstadion (20Uhr), und am Sonntag treten die Braunlager bei den Crocodiles Hamburg an (19 Uhr).

Es ist ein Phänomen, das wohl niemand so richtig versteht. Ausgerechnet mit den Harsefeld Tigers, die nicht zu den Topteams der Liga gehören, haben die Falken immer ihre liebe Mühe. In dieser Saison setzte es sowohl in Harsefeld als auch in Braunlage jeweils eine Niederlage.

„Die letzten drei Jahre haben wir immer Probleme mit Harsefeld“, sagt Trainer Regan Nagy, „obwohl wir gegen sie auch gute Spiele gemacht haben.“ Die Lösung sieht der Kanadier darin, „hart zu arbeiten und nicht zu kompliziert zu spielen“.

Kosnar und Korbel in einer Reihe

Eine Hilfe sind dabei natürlich die beiden Zugänge Nicolas Korbel und Ales Kosnar, die gegen Harsefeld ihre Falken-Premiere feiern werden. „Sie haben im Training sehr gut gearbeitet“, sagt Nagy, der beide gemeinsam – wie bei Ex-Klub Sande – in einer Angriffsreihe spielen lassen will. „Wir werden offensiv ähnlich wie gegen Bremen spielen.“ Wer der dritte Mann neben Korbel und Kosnar sein wird, wollte Nagy nicht verraten.

Durch die beiden Stürmer ergeben sich für den Coach auch Alternativen im Überzahlspiel, das bisher noch nicht die gewünschte Torausbeute bringt. Insbesondere von der blauen Linie fehlt es an Schusskraft. „Ich habe schon zwei Jungs im Kopf, die die Rolle des Blueliners übernehmen können“, sagt Nagy, aber alle Veränderungen sollen in kleinen Schritten erfolgen, um sich für die Play-offs an das Optimum heranzutasten.

Um in diesen in einem möglichen Halbfinale Heimrecht zu haben, ist es immens wichtig, „beide Spiele des Wochenendes zu gewinnen“, denn Konkurrent Timmendorf lauert von Position drei aus mit einem wohl einfacheren Restprogramm. Denn sollten die Beach Devils gegen die Weserstars Bremen und den Hamburger SV gewinnen, müssen die Falken im letzten Hauptrundenspiel auch bei Tabellenführer Adendorf punkten.

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