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Play-offs der Eishockey-Regionalliga

GZ Plus IconSiegen oder fliegen: Für die Harzer Falken wird es ernst

Person in schwarzer Winterjacke und Mütze steht an der Bande neben sitzendem Eishockeyspieler in rotem Trikot mit Helm

Als Spieler hat Regan Nagy viele Jahre lang den besonderen Reiz von Play-off-Spielen direkt auf dem Eis erlebt. Als Trainer geht er mit den Braunlagern in seine erste Serie. Foto: Drechsler

Die Harzer Falken starten gegen den ECW Sande in das Play-off-Viertelfinale der Eishockey-Regionalliga. Für zwei Spieler ist das besonders brisant.

Von Andreas Konrad Donnerstag, 19.02.2026, 17:00 Uhr

Von nun an zählen nur noch Siege. Die Harzer Falken starten am heutigen Freitag in die Play-offs der Eishockey-Regionalliga Nord. Gegner im Viertelfinale ist im Wurmbergstadion der ECW Sande (20Uhr). Am Sonntag folgt dann das zweite von maximal drei Spielen am Jadebusen (19Uhr).

Auf dem Papier ist Sande vielleicht gar nicht einmal der ungünstigste Gegner für die Falken. Die Braunlager haben keines der drei Hauptrundenspiele gegen die Jadehaie in der regulären Spielzeit verloren.

Zweimal gingen sie als Sieger vom Eis, einmal unterlagen sie in der Verlängerung. „Wir haben gegen Sande immer gut gespielt“, sagt Trainer Regan Nagy, „allerdings sind sie besser, als es der Tabellenstand aussagt.“

Arnold, Wiecki und Franz zurück

Auf sein eigenes Team blickt der Kanadier mit „vollstem Vertrauen“, auch wenn es zuletzt in Adendorf acht Gegentreffer gab. „Einer davon war Empty Net“, relativiert der Stürmer, „dennoch waren es natürlich zu viele.“ Schuld daran seien aber nicht vorrangig die Verteidiger gewesen. „Wir haben als Gruppe in der Abwehrarbeit zu viele Fehler gemacht, und ein Team wie Adendorf ist in der Lage, das sofort auszunutzen.“

Personell sollten die Falken zudem etwas besser aufgestellt sein als zuletzt in der Heide. Dennis Arnold, Jakub Wiecki und Patrik Franz kehren in das Team zurück, sicher fehlen wird weiter verletzungsbedingt Filip Mrava. Zudem hätten einige Spieler die Woche über mit Erkältungssymptomen zu kämpfen gehabt. „Wir müssen das Abschlusstraining abwarten, um zu sehen, ob es bei einigen Jungs schlimmer ist“, sagt der 28-Jährige.

Zusätzliche Brisanz dürfte der Wechsel von Nicolas Korbel und Ales Kosnar Ende Januar von der Nordsee in den Harz bringen, treten die beiden Stürmer nun zum ersten Mal gegen ihr Ex-Team an. Beide feierten gegen Adendorf in ihrem dritten Spiel für die Falken ihre Torpremiere.

Bei den Gästen war das Vergnügen des Toreschießens zuletzt breit gestreut. Am Finalwochenende der Hauptrunde erzielten sechs verschiedene Spieler die sieben Treffer gegen den Hamburger SV und die Crocodiles Hamburg.

Nagy möchte möglichst schnell einen Haken hinter das Viertelfinale machen: „Unser Ziel ist, in zwei Spielen weiterzukommen, aber zunächst liegt der Fokus auf Freitagabend.“

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