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Handball-Verbandsliga

GZ Plus IconHoppmann übernimmt die Luchse

Der neue LiSa-Trainer Harald Hoppmann zu Beginn des Jahres 2020 engagiert an der Außenlinie der Handball-Herren des MTV Hornburg.Foto: Gietemann

Der neue LiSa-Trainer Harald Hoppmann zu Beginn des Jahres 2020 engagiert an der Außenlinie der Handball-Herren des MTV Hornburg.Foto: Gietemann

Harald Hoppmann heißt der Nachfolger von Stephan Schönfeldt als Trainer des Handball-Verbandsligisten HSG Liebenburg-Salzgitter. Der erfahrene Trainer kennt das Damenteam aus seiner Zeit dort zwischen 2011 und 2017.

Von Andreas Konrad Freitag, 23.05.2025, 05:00 Uhr

So richtig sei er nie weg gewesen, er habe wegen Corona eben nur eine Pause gemacht, sagt Harald Hoppmann. Und jetzt ist er als neuer Trainer der Verbandsliga-Handballerinnen der HSG Liebenburg-Salzgitter eben wieder da.

In Handballkreisen ist Hoppmann kein Unbekannter. Zwischen 2011 und 2017 war er bereits Trainer der LiSa-Damen, parallel und danach auch in Schladen und Hornburg, als diese noch eine Spielgemeinschaft hatten, und schließlich nahm er sich 2021 als Coach des MTV Hornburg eine Auszeit. Die Corona-Thematik habe ihn als Betreiber von aktuell fünf Fitnessstudios zeitlich sehr gefordert.

„Letztendlich war aber klar, dass die Unterbrechung irgendwann endet“, sagt der 58-Jährige, und nun, nachdem Vorgänger Stephan Schönfeldt ebenfalls aus zeitlichen Gründen aufgehört hat, ist es so weit.

Hoppmann hat in dieser Saison bereits die Heimspiele seines neuen, alten Teams verfolgt: „Ich weiß, was auf mich zukommt.“ Personell sieht er die Luchse ordentlich aufgestellt, weiß aber auch, „dass sie von ihren drei, vier starken Rückraumspielerinnen leben“. Wenn davon, wie zuletzt gegen Garßen-Celle, mit Marie Ermrich eine fehle und mit Fenja Mönnich-Matthes eine weitere angeschlagen spiele, könne es bereits eng werden. Die größte Baustelle verortet der B-Lizenz-Inhaber aber im Tor, weil auf der Position momentan einzig Annett Berg im Kader ist. Letztenendes werde er aber mit den Spielerinnen arbeiten, die zur Verfügung stehen.

Ihn unterstützen wird Co-Trainerin Anne-Charlotte „Lotti“ Winkelmann, die als ehemalige Spielerin schon lange zur Luchs-Familie gehört. Ob noch ein weiterer Trainer hinzukommt, werde sich in den nächsten Wochen klären: „Lasst mich die Damen erst einmal kennenlernen.“ Denn nach der Saison haben auch diese eine Pause verdient. Und dann geht es gemeinsam ans Werk.

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