Endlich Olympia-Gold für Peiffer und Böhm
Die deutsche Biathlon-Staffel mit Simon Schempp, Arnd Peiffer, Daniel Böhm und Erik Lesser (v.l.) freut sich nachträglich über die Goldmedaille. Foto: picture alliance/dpa
Olympia-Gold für Arnd Peiffer und Daniel Böhm sowie ein Eishockeyspieler mit Sahnetag und noch einmal Gold sind die Themen im „Wochenende im Rückblick“.
Mit der Goldmedaille für Olympiasieg geehrt
Zwölf Jahre hat es jetzt gedauert, bis die deutsche Biathlon-Staffel der Olympischen Spiele von 2014 in Sotschi ihre Goldmedaille erhalten hat. Die beiden Harzer Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld) und Daniel Böhm (SC Buntenbock) sowie Simon Schempp und Erik Lesser wurden am Sonntag im Rahmen der aktuellen Olympischen Spiele in Mailand Cortina geehrt. Wenigstens der Rahmen entschädigte für die lange Wartezeit. Fast 20.000 Zuschauer im ausverkauften Antholzer Skistadion sorgten für eine stimmungsvolle und würdige Kulisse.
Das Wochenende im Rückblick
Hartes Training für Schwimmer und große Ehre für Schwarzmann
In Russland hatte das Quartett die Goldmedaille im Rennen um 3,5 Sekunden verpasst. Weil aus der russischen Siegerstaffel aber Jewgeni Ustjugow Jahre später wegen eines Dopingvergehens gesperrt wurde, wurden seine Ergebnisse zwischen 2010 und 2014 annulliert.
„Das war die einfachste Medaille ever“, sagte Böhm scherzhaft im Interview mit der ARD. Für Peiffer fühlte „es sich ein bisschen komisch an“, aber er habe es genossen, „weil klar ist, dass wir vier nicht noch einmal gemeinsam auf dem Podest stehen“. Als schön haben alle vier Biathleten empfunden, dass sie den Moment gemeinsam mit ihren Familien genießen durften, was in Sotschi nicht möglich gewesen wäre.
Mit der Goldenen Ehrennadel überrascht
Mit einer großen Überraschung endete der Abend der DFB-Ehrenamtsaktion in Ohrum. Eigentlich standen drei Auszeichnungen auf dem Programm, die der Ehrenamtsbeauftragte des Fußballkreises Nordharz, Christian Biel, durchführen wollte. Als der Abend sich aber seines Ausklangs näherte, ergriff der Vorsitzende des Fußballkreises Nordharz, Rüdiger Nowak, noch einmal das Mikrofon und kündigte die Verleihung eines nicht alltäglichen Preises an. Nowak verlieh die Goldene Ehrennadel des Niedersächsischen Fußball Verbandes an Günter Schacht.

Der Vorsitzende des Fußballkreises Nordharz, Rüdiger Nowak (l.), überreicht Günter Schacht Urkunde und die Goldene Ehrennadel des Niedersächsischen Fußball Verbandes (NFV). Foto: Privat
Der Salzgitteraner wurde für seine 25-jährige Tätigkeit in seinem Heimatkreis, dem Kreis Nordharz sowie dem Bezirk Braunschweig ausgezeichnet. Zuvor fotografierte er noch in seiner Funktion im Medienausschuss die anderen Geehrten.
Das Wochenende im Rückblick
Sofa-Aufstieg und der Handball-Boom
Denn auch deren Engagement verdient höchste Anerkennung. In der Kategorie „DFB-Fußballhelden“ bekamen Lukas Heiduk (SV Innerstetal), Chris Weber (SC Gitter) sowie der nicht anwesende Oliver Schäfer (VfL Liebenburg) ihre Preise. Im Rahmen von „Danke Schiri“ gingen Preise an Sina Carolin Schwieger (ESV Wolfenbüttel), Mehdi Yildiz (VfL Salder) und Torsten Meier (TSV Lengde). Und schließlich erhielten Jan Freiberger (VfR Dorstadt), Nancy Geisler (SV Neiletal), Paul Grube (TSV Bornum), Cedric Klauenberg (TSV Lesse), Uwe Probst (Rot-Weiß Rhüden) sowie Reinhard Kihsmehl (SV Schladen) den „DFB-Ehrenamtspreis“.
Führung im letzten Spiel weggeschnappt
So einen Tag erwischt ein Eishockeyspieler auch nicht allzu oft in seiner Karriere. Der für den TuS Harsefeld spielende Finne Juho Arminen hat zum Abschluss der Hauptrunde der Eishockey-Regionalliga Nord die Weserstars Bremen fast im Alleingang aus der Halle geschossen. Zum 10:3-Sieg trug der 27-Jährige sieben Tore und drei Vorlagen. Logisch: Sieben plus drei ergibt zehn, Arminen stand also immer auf dem Eis, wenn es im Bremer Gehäuse geklingelt hat.
Auf der anderen Seite war das Toreschießen übrigens ähnlich eindimensional. Der Kanadier Pierrick Brousseau erzielte die drei Bremer Treffer.
Das Wochenende im Rückblick
Aufstieg, Pötte und der Winter
Besonders ärgerlich dürfte Juho Arminens Sahnetag allerdings für einen Landsmann von ihm sein. Der für die Harzer Falken spielende Ville Sivonen führte nämlich vor diesem Spiel der Harsefelder noch die Scorerliste mit 49 Punkten (18 Tore/31 Assists) aus 22 Spielen an. Nun hat Arminen die Nase mit einem Punkt vorn (34/16), stand allerdings auch zwei Spiele mehr auf dem Eis.
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