Harzer Falken verlieren in der Verlängerung in Sande
Der Braunlager Daniel Spratek erzielt das 2:1 für die Falken, die bis kurz vor dem Ende wie der sichere Sieger aussehen, dann aber in die Verlängerung müssen und schließlich verlieren. Foto: Drechsler
Das ist unnötig. Obwohl die Harzer Falen in der Eishockey-Regionalliga in Sande bereits 5:2 führen, nehmen sie nur einen Punkt mit.
Die Harzer Falken haben die erste Niederlage unter Trainer Regan Nagy kassiert. Am Sonntagabend unterlagen sie in der Eishockey-Regionalliga Nord mit 5:6 (1:0, 4:2, 0:3 - 0:1) in der Verlängerung beim ECW Sande.
„Am Ende hat es Sande einfach mehr gewollt“, bilanzierte Falken-Trainer Regan Nagy, „aber ich kann nicht akzeptieren, dass wir einen Dreitorevorsprung in dieser Art und Weise aus der Hand geben.“
Die Harzer Falken sind in der identischen Besetzung wie am Freitag in Timmendorf beim ECW Sande angetreten – abgesehen vom abgesprochenen Wechsel im Tor. Allerdings beorderte Nagy Ryan Antonakis und Max Droick in die Offensive, um dort mit drei Reihen operieren zu können.
Eishockey-Regionalliga
Regan Nagy gelingt der siebte Streich
Nach verhaltenem Beginn mit lediglich einem Treffer durch die Harzer Falken im ersten Drittel bekamen die 415 Zuschauer im zweiten Abschnitt reichlich Tore zu sehen. Innerhalb von knapp acht Minuten wurde aus dem 1:0 ein 5:2. Mit diesem Zwischenstand ging es in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt brachten die Gastgeber dann mehr Härte aufs Eis, kassierten einige Strafen. Das fällige Überzahlspiel nutzten die Falken aber nicht, stattdessen ließen sie die Jadehaie gewähren. Die erzielten zweieinhalb Minuten vor dem Ende den Anschlusstreffer und schließlich trotz einer erneuten Strafe 17 Sekunden vor dem Ende in Unterzahl das 5:5.
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Harzer Falken können sechs wichtige Punkte einsammeln
Am kommenden Wochenende warten auf die Harzer Falken erneut zwei Auswärtsspiele, wenn es am Freitag zum Derby nach Salzgitter und am Samstag zum Topspiel nach Adendorf geht.
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Sivonen macht die Harzer Falken schon wieder froh
Tore: 0:1 (10:32) Droick, 1:1 (21:04) Ruzicka, 1:2 (21:30) Spratek, 1:3 (21:49) Franz, 2:3 (22:50) Crepinsek, 2:4 (25:49) Wiecki, 2:5 (28:51) Schirmacher, 3:5 (42:05) Hanewinkel, 4:5 (57:26) Leuschner, 5:5 (59:43) Piskunovs (4:5) – 6:5 (61:10) Piskunovs (5:4)
Strafminuten: 20 für Sande plus 10 plus Spieldauer für Kristaps plus zweimal Spieldauer für Artem; 12 für Braunlage
Harzer Falken: Gerhardt – Ehmann, Schnell, Chaloupka, Franz, DiMurro, – Sivonen, Spratek, Wiecki, Weikamp, Schirmacher, Arnold, Vinci, Antonakis, Droick
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