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Eishockey-OsWeNo-Pokal

GZ Plus IconHarzer Falken stehen vor dem Aus

Mann mit schwarzer Adidas-Kappe und schwarzer Steppjacke lehnt an einer Glaswand, im Hintergrund unscharfe Personen in orangefarbenen Warnwesten.

Auf Falken-Trainer Regan Nagy kommt vor dem Rückspiel viel Arbeit zu. Foto: Drechsler

Die Harzer Falken stehen nach dem 3:6 gegen Adendorf vor dem Aus im Eishockey-OsWeNo-Pokal. Für das Rückspiel braucht es eine deutliche Steigerung. Jetzt mit Video.

Sonntag, 11.01.2026, 21:12 Uhr

Die Harzer Falken unterliegen am Sonntag im ersten Halbfinale des OsWeNo-Pokals dem Adendorfer EC mit 3:6 (1:2, 1:3, 1:1 ).

Gegenüber der Niederlage am Freitag gegen Timmendorf stellte Regan Nagy das Team etwas um. Ryan Antonakis rückte in den Sturm, und der Falken-Trainer ließ in allen Reihen die Mittelstürmer rotieren. Den Harzern fehlten eneut neben dem verletzten Daniel Spratek auch die erkrankten Patrik Franz und Dennis Arnold.

Die Partie gegen Adendorf begann etwas zerfahren, wozu auch die Schiedsrichter beitrugen, die ihre Strafen sehr einseitig zulasten der Falken verteilten. Und eine davon nutzte Ex-Falke André Gerartz, um die Führung von Filip Mrava zu egalisieren. Erneut Gerartz brachte Adendorf dann, nachdem Antonakis mit einem überflüssigen Solo im eigenen Drittel hängen geblieben war, vor der ersten Pause sogar in Führung.

Harzer Falken verlieren gegen Adendorf

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Harzer Falken verlieren gegen Adendorf

Falken-Treffer aberkannt

In der 27. Minute nahmen die Unparteiischen um die Hauptschiedsrichter Timo Voß und Stefan Goller dann zur Überraschung aller den Falken-Treffer zum 2:2 zurück. Die Fan-Seele unter den 367 zahlenden Zuschauern – die augenscheinlich elf aus Adendorf ausgenommen – kochte langsam hoch. Da wirkte es wie Balsam, dass die nun wütenden Falken durch Petr Chaloupka kurze Zeit später den Ausgleich erzielten, der auch Bestand hatte. Erneut Gerartz sorgte jedoch wieder für die Adendorfer Führung, die Mark Perone mit einem Doppelschlag auf 5:2 ausbaute.

In der zweiten Drittelpause verweigerte die neue Eismaschine im Wurmbergstadion ihren Dienst.

Mit erheblicher Verspätung ging es schließlich weiter, und die Falken stellten die Angriffsreihen noch einmal um, auch mit Blick auf das Rückspiel, nach dem es auf das Torverhältnis ankommen kann. Der große Wurf jedoch blieb aus und so wird es schwer, kommende Woche in Adendorf weiterzukommen.

Die Statistik zum Spiel

Tore: 1:0 (12:24) Mrava, 1:1 (15:24) Gerartz (5:4), 1:2 (18:50) Gerartz, 2:2 (31:13) Chaloupka, 2:3 (36:05) Gerartz, 2:4 (36:22) Perone, 2:5 (38:45) Perone (5:4), 3:5 (41:33) Vinci, 3:6 (43:59) Siglreithmaier

Strafminuten: 14 für Braunlage; 10 für Adendorf

Harzer Falken: Gerhardt – Chaloupka, diMurro, Ehmann, Schnell - Sivonen, Schirmacher, Mrava, Wiecki, Benes, Weikamp, Antonakis, Vinci, Droick – Lohde

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