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Eishockey-OsWeNo-Pokal

GZ Plus IconHarzer Falken müssen sich starken Adlern beugen

Der Eishockeyspieler Nico Schnell der Harzer Falken verteidigt im Fallen den Puck.

Voller Einsatz von Falken-Verteidiger Nico Schnell vor Dortmunds Thomas Lichnovsky. Defensiv lassen die Braunlager nicht viel zu, in der Offensive fehlt momentan aber der Torgarant.Foto: Drechsler

So richtig angesprungen ist die Tormaschine des Harzer Eishockey-Regionalligisten Falken noch nicht. So reichen zwei Treffer im OsWeNo-Pokal gegen die Eisadler Dortmund nicht. Schlimmer noch, dass sich die Misere im Sturm verschärft hat.

Freitag, 31.10.2025, 22:47 Uhr

Die Harzer Falken haben im zweiten Spiel des OsWeNo-Pokals nach guter Leistung mit 2:3 (1:2, 1:1, 0:0) ihre erste Niederlage kassiert. Im Wurmbergstadion behielten die Eisadler Dortmund die Lufthoheit in einem hart umkämpften Eishockeyspiel zweier Regionalligisten aus dem Norden und Westen.

Die Falken begannen mit Ausnahme des verletzten Regan Nagy, des erkälteten Dennis Arnold und des aus persönlichen Gründen abwesenden Max Droick in kompletter Besetzung. Im Tor bekam Adam Gerhardt seine Einsatzzeit.

Viele Strafzeiten zu Beginn

Die Dortmunder, sogar mit 18 Feldspielern im Wurmbergstadion, ließen nach Spielbeginn die Strafbank nicht lange kalt. Bereits nach 38 Sekunden nahm Pavel Avdeev darauf Platz, und vier Teamkollegen sorgten im ersten Drittel dafür, dass sie auch nicht mehr auskühlte. Die Braunlager machten aus ihrem Überzahlspiel, Mitte des Abschnitts sogar vier Minuten am Stück, allerdings zu wenig. Lediglich während der vierten Dortmunder Unterzahl drückte Jakub Wiecki die Scheibe nach einem Pfostenschuss von Nico Ehmann über die Linie – es war der wichtige Anschlusstreffer zum 1:2.

Zuvor hatten die rund 30 Dortmunder Fans nach einem Missverständnis in der Falken-Defensive und einem Überzahl-Tor vor offiziell 744 Zuschauern die doppelte Führung der Gäste gefeiert.

Intensives Mitteldrittel

Im Mitteldrittel wurde das Spiel dann noch intensiver, beide Teams kämpften mit offenem Visier, zunächst mit dem besseren Ende für die Eisadler. Gerhardt, der zuvor mehrfach grandios gehalten hatte, musste einen von der Bande zurückspringenden Puck durch den Schläger von Ben Busch passieren lassen. Nach etwa der Hälfte des Spiels brachte Falken-Coach Jozef Potac zum ersten Mal Dustin Kocakara aufs Eis, der neben Daniel Spratek und Wiecki stürmte, Zugang Denis Gulda rückte dafür für Filip Mrava, der wegen Erkältungssymptomen geschont wurde, in die erste Reihe. Später musste auch Bartek Bison vom Eis.

Doch wie bereits im Start-Drittel kamen die Falken in Überzahl kurz vor der zweiten Pause zurück.

Der Schlussabschnitt blieb zwar unterhaltsam, aber torlos. Dass zwei Treffer für einen Sieg gegen starke Dortmunder nicht ausreichen, fand auch Potac: „Dennoch bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden.“

Am Sonntag geht es für die Harzer Falken wieder um Punkte in der Regionalliga, wenn sie von 19 Uhr an beim Hamburger SV antreten.

Tore: 0:1 (4:29) Krebietke, 0:2 (11:16) Bergstermann (5:4), 1:2 (19:05) Wiecki (5:4), 1:3 (37:20) Busch, 2:3 (39:12) Spratek (5:4)

Strafminuten: 10 für Braunlage; 16 für Dortmund

Harzer Falken: Gerhardt – Ehmann, Schnell, DiMurro, Antonakis, Franz, Chaloupka – Mrava, Sivonen, Bison, Vinci, Schirmacher, Weikamp, Gulda, Spratek, Wiecki – Lohde, Kocakara vt/ako

Falken verlieren gegen Dortmund

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