Bleckenstedt bremst den GSC 08 im Finale aus
Raul Lora-Moreno (l.) und der Goslarer SC 08, hier im Vorrundenspiel gegen den VfL Oker, verpassen den Sieg beim 29. Harzer Hallenmasters nur knapp. Foto: Epping
Der Fußball-Landesligist Germania Bleckenstedt gewinnt am Ende hochverdient das Hallenmasters des Goslarer SC 08. Der Gastgeber schlägt sich wacker.
Auf der Siegerliste des Harzer Hallenmasters steht ein neuer Name. Landesligist Germania Bleckenstedt gewann am Sonntag durch ein 2:1 im Finale gegen den Gastgeber erstmals das Hallenfußballturnier des Goslarer SC 08. Rang drei sicherte sich die U19 des MTV Wolfenbüttel im Neunmeterschießen gegen den 1. SC Göttingen 05.
Der GSC war im Finale so nah wie lange nicht mehr, den nun schon seit dem Jahr 2012 währenden Siegesfluch bei seinem Turnier zu beenden. Er ging in der Okeraner Helmut-Sander-Halle durch Nikolas Zink aus dem Gewühl mit 1:0 in Führung, nahm durch viel Ballbesitz Zeit von der Uhr. Dann aber setzte sich die individuelle Klasse des Landesligisten doch noch durch. Beim 2:1-Siegtreffer war auch der starke GSC-Schlussmann Richard Fricke machtlos, der Ball landete nach einem Distanzknaller genau im Winkel. „Im Endspiel gab es Chancen auf beiden Seiten, die Jungs haben das gut gemacht“, zeigte sich GSC-Trainer Ingo Vandreike nicht unzufrieden.
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Richtung Salzgitter ging auch der von der GZ gestiftete Pokal für den besten Torjäger. Bleckenstedts Niklas Pieper markierte gleich neun Treffer. Bester Torhüter wurde Fiete Flemming vom Wolfenbütteler Nachwuchs.
Gut verkauften sich auch die weiteren Bezirksligisten aus dem Kreis Goslar. Die FG Vienenburg/Wiedelah hatte allerdings wenig Losglück, traf nach einer starken Vorrunde in der Hauptrunde auf die drei Landesligisten und blieb sieglos. „Wir sind sehr zufrieden, haben mit höherklassigen Mannschaften gut mitgehalten“, bilanzierte Trainer Massimo Soranno.
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Auch für den VfL Oker war die Reise in der Hauptrunde zu Ende. Im entscheidenden Gruppenspiel gegen die U 19 des MTV Wolfenbüttel hätte ein Unentschieden gereicht, der von Teammanager Ender Özvar betreute Bezirksligist kassierte aber eine 1:3-Niederlage. Zu diesem Zeitpunkt hatte der VfL wegen einer Verletzung nur noch sieben Spieler zur Verfügung.
Keine Rolle spielte der Influencer-Klub Delay Sports II, der nach drei Niederlagen in der Vorrunde schon wieder nach Berlin fuhr. Gar nicht erst angereist war Stahl Thale, für das der GSC als Ersatz auf die Schnelle eine 2. Mannschaft auf die Beine stellte. Diese blieb wie Delay Sports ebenfalls in der Vorrunde hängen.
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GSC-Vorsitzender Burkhard Siebert zeigte sich mit dem Turnierverlauf „total zufrieden“ und lobte die gute Zusammenarbeit mit dem VfL Oker, der unter anderem für die Hallenaufsicht zuständig war. An beiden Tagen waren die Tribünen voll besetzt, eine genaue Zuschauerzahl lag noch nicht vor.
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