Das Jahr 2018

Hitze und Dürre, das endlose Tauziehen um das vierte Kabinett Merkel als Große Koalition zwischen Union und SPD vereidigt und der Korea-Gipfel sind einige der Schlagzeilen des laufenden Jahres. Und auch die Harzer schwitzten mit und hofften vergebens auf Regen – der wenn, dann als Sturzflut kam.

Die Regierungsbildung wird zum unsäglichen Schauspiel. Nachdem die FDP die Bemühungen um eine Jamaika-Koalition platzen lässt, landen alle doch wieder bei der Großen Koalition. Die internen Machtkämpfe in der SPD sehen den Goslarer Sigmar Gabriel plötzlich nur noch auf den hinteren Bänken im Parlament. Dafür aber als Ehrenbürger seiner Heimatstadt.

Überraschende Entspannung: Nach monatelangem Säbelrasseln kommt es zum Gipfeltreffen in Singapur  zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong-un.

Und dann kündigt Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Schlappen auch der Union in Bayern und Hessen das nahende Ende ihrer politischen Karriere an.

Das Wetter dominiert das ganze Jahr über immer wieder auch lokal die Schlagzeilen: Die Verwüstungen durch Sturm Friederike im Januar, schneereiches Wintervergnügen im Oberharz und  Überschwemmungen und heftige Niederschläge in den niedrigeren Regionen im Februar, im Sommer dann anhaltende Rekordhitze und Trockenheit. Des einen Freud ist dabei des anderen Leid - Wasserknappheit in den Talsperren, Waldbrandgefahr, schlechte Ernten, durstige Wildtiere und Pflanzen stehen gegen glückliche Eisdielen- und Schwimmbadbetreiber und Getränkehändler und gegen fröhliche Daheim-Urlauber, die an den Harzteichen ein bisschen Mittelmeer-Feeling genießen.

Manch andere Schlagzeile tritt dabei in den Hintergrund. So gelingt der Polizei in Goslar im April ein Schlag gegen die Drogenszene. Bei einer Razzia in der Breiten Straße werden 100 Personen überprüft und schließlich elf Verfahren eingeleitet.