Das Jahr 2015
"Wir schaffen das!" war ohne Frage der Satz des Jahres 2015. Die Flüchtlingswelle schwappt auch über den Harz, aus der einstigen Rehbergklinik wird eine Unterkunft. Foto: Eggers

Die Flüchtlingskrise bricht mit Macht über Europa herein. Terroranschlägen wie in Paris auf „Charlie Hebdo“ erschüttern die Welt. Der VW-Abgasskandal nimmt Fahrt auf. Lokale Schlagzeilen beschert das Verschmelzen der Gemeinden der Samtgemeinde Oberharz zur Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld sowie eine neue Attraktion in Bad Harzburg.

"Wir schaffen das!" Ohne Frage der Satz des Jahres 2015. Bundeskanzlerin Angela Merkel erntete damit am 31. August weltweit Aufmerksamkeit für ihre Flüchtlingspolitik – und anhaltenden politischen Gegenwind in Deutschland.

Nur einen Monat später beherrschte dann Volkswagen die Schlagzeilen: Die US-Umweltbehörde deckt Manipulationen auf, der Abgasskandal weitet sich in der Folge immer mehr aus.  

Bei dem vorsätzlich herbeigeführten Absturz eines Airbus A320 der Germanwings sterben am 24. März im Massif des Trois-Évêchés in den französischen Seealpenalle 150 Personen an Bord.

Die Silvesternacht liefert den Gegnern der Merkelschen Flüchtlingspolitik Munition: Vor allem in Köln  kommt es zu sexuellen Übergriffen  überwiegend arabischsprachiger Männer.

Bombenalarm heißt es im August auf dem Gelände des Fliegerhorsts in Goslar. Dort werden im östlichen Bereich Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, auch der Verdacht auf Bombenblindgänger besteht. Zunächst ist unklar, ob eine Gefahr für die Bevölkerung besteht.

"Aus fünf wird Eins" lautet das Motto im Juni im Oberharz. Etwa 5000 Menschen feiern beim Stadtfest die Gründung der neuen Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld.

Eine neue Attraktion für Bad Harzburg: Im Mai wird der Baumwipfelpfad durch den Wirtschaftsminister Olaf Lies eröffnet. 4,6 Millionen Euro hat das Projekt gekostet und wird vom Minister als "Mehr als ein Tourismusprojekt" sondern als Teil der Image-Verbesserung des Harzes gelobt.