Das Jahr 2011
Der Kuss des Jahres: Prinz William und Catherine Middleton treten vor den Traualtar. Foto: dpa

Der arabische Frühling und das Reaktorunglück in Fukushima prägen die Erinnerung an das Jahr. Glanzvolle royale Hochzeiten sorgen für die schönen Bilder. Lokal stellt das Fukushima-Unglück einmal mehr die Spendenbereitschaft der GZ-Leser unter Beweis. Im Oberharz geht eine Schul-Ära zu Ende.

Ausgehend von der Revolution in Tunesien richteten sich Proteste, Aufstände und Revolutionen in der arabischen Welt in mehreren Staaten im Nahen Osten und in Nordafrika (Maghreb) gegen die dort autoritär herrschenden Regime. Der "Arabische Frühling".

Royale Eheschließungen:  Prinz William und Catherine Middleton treten ebenso vor den Traualtar wie Fürst Albert II. von Monaco und Charlene Lynette Wittstock.

Das Tōhoku-Erdbeben und der folgende Tsunami sorgen im japanischen für eine folgenschwere Unfallserie in mehreren Reaktorblöcken von Fukushima. Die Diskussion um Kernkraft lebt erneut auf.

Am 11. März beginnt um 14.46 Uhr die Erde zu beben - was folgt, hat schwerwiegende Folgen bis heute. Obwohl sich die Katastrophe im mehr als 9.000 Kilometer entfernten Japan ereignet ist die Anteilnahme groß. Nach dem Tsunami-Unglück, das durch das Erdbeben ausgelöst wird, spenden GZ-Leser in einer Aktion rund 37.000 Euro für eine japanische Grundschule in einem von der Flutkatastrophe besonders stark betroffenen Teil Japans. Im November fliegt GZ-Redakteurin Sabine Kempfer mit nach Sendai und übergibt die Harzer Spenden an den Schuldirektor Kazunori Hirayama.

Eine Ära endet in Clausthal-Zellerfeld, als im Juni die Oberbergrat-Albert-Schule nach 180 Jahren schließt. Dem traditionellen Berufsschulstandort  mangelt es schlichtweg an der ausreichenden Zahl von Schülern.

Den eigenen Besucherrekord schlägt die Veranstaltung Stars@ndr2, als sie im August in Bad Harzburg zu Gast ist. Musikalische Weltgrößen wie die Bands "Sunrise Avenue", "Simple Minds" und "Madcon" treten live auf der Harzburger Rennbahn auf. Mehr als 25.000 Besucher aus ganz Norddeutschland kommen, um mitzufeiern.