Das Jahr 2001
Bilder, die die Welt nie vergessen wird: Die Zwillingstürme des World Trade Center in New York stürzen nach einem Terroranschlag ein. Foto: dpa

Die Terroranschläge von "Nine Eleven" beherrschen die Erinnerung an das Jahr 2001 und bestimmte auch das Geschehen auf www.goslarsche.de entscheidend. In den Hintergrund traten dagegen selbst der erste außereuropäische Einsatz der Bundeswehr, die Wiederwahl Tony Blairs oder die Ausgabe der ersten Euros.  Lokal löst der Terror in New York eine Welle der Solidarität aus. Und eine neue Straße schlägt eine Brücke.

Mit dem Jahr 2001 startete das 21. Jahrhundert – und lieferte das Ereignis, das die Welt nachhaltig erschüttern sollte: Die Terroranschläge am 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington, bei denen rund 3000 Menschen ums Leben kamen. Ohne Frage eine historische Zäsur, die die Politik weltweit veränderte, dem Krieg in Afghanistan verschärfte und zwei Jahre später in den Irakkrieg mündete. Rundherum eskalierten die Spannungen zwischen der muslimischen und der westlichen Welt.

Direkt aus den Anschlägen resultierte letztlich auch der erste Einsatz deutscher Bundeswehr-Streitkräfte außerhalb Europas. Truppen werden nach Afghanistan entsandt.

In Großbritannien gelingt Tony Blair ein aufsehenerregender Coup: Nach den Unterhauswahlen wird Blair  zum ersten Premierminister der Labour Party, der nach einer vollen Amtszeit im Amt bestätigt wird.

Der Abschied aus dem Jahr 2001 wird auch zum Abschied von der D-Mark: Am 17. Dezember werden die die Euro-Starterkits im Nennwert von 10,23 Euro zum Preis von 20,00 Deutsche Mark ausgegeben.

Internationale Ereignisse wie der Anschlag auf das World Trade Center wirken sich natürlich auch lokal aus: So sammelt die GZ in einer Spendenaktion zusammen mit der Feuerwehr und dem extra wochenblatt  für die Angehörigen der Feuerwehrleute, die im Einsatz am World Trade Center ihr Leben verloren, 65.000 Euro. 

Gewaltiges Medieninteresse erfahren im Januar die 37 Frauen, die auf dem Goslarer Fliegerhorst ihre Grundausbildung bei der Bundeswehr beginnen. Beim Dienst-Antritt ist das Fliegerhorst-Gelände von Presse, Fernsehen und Radio-Vertretern belagert.

Die B6n in Richtung Sachsen-Anhalt wird für den Verkehr freigegeben. Der "Brückenschlag" zwischen den Ländern entlastet vor allem auch die Ilsenburger Straße in Bad Harzburg.