Das Jahr 1999
Acht Jahre nach dem "Hauptstadtbeschluss" zieht der Deutsche Bundestag nach Berlin um. Foto: Deutscher Bundestag

Der Umzug der Bundesregierung nach Berlin, die Euro zeigt sich am Horizont, die dunkelste Stunde des FC Bayern München und der Nobelpreis an einen deutschen Dichter – nur einige Stichworte der überregionalen Chronik des Jahres 1999 auf www.goslarsche.de. Lokal dürfen die Gedanken auch mal zurückschweifen: 10. Jahrestag der Grenzöffnung.

Der "Hauptstadtbeschluss" war bereits 1991 gefasst worden, den Höhepunkt erreichte der Umzug 1999 mit dem Wechsel des Bundestages von Bonn in das Reichstagsgebäude in Berlin. 

Quasi parallel dazu ging der Euro als Buchgeld an den Start, als Bargeld kam er 2002.

Dafür, dass er "in munterschwarzen Fabeln das vergessene Gesicht der Geschichte gezeichnet hat“ (Jury), erhielt Günter Grass den Literatur-Nobelpreis.

Auf den höchsten Preis seiner Branche hatte auch der FC Bayern München gehofft. Doch Champions-League-Finale gegen Manchester United wurde in Sekunden in der Nachspielzeit zum Albtraum und mit 1:2 verloren.

In Eckertal/Stapelburg wird der zehnte Jahrestag der Grenzöffnung gefeiert.

In Clausthal-Zellefreld wird der neue Zentrale Omnibus-Bahnhof eingeweiht.

Großfeuer in Harlingerode, ein Einkaufszentrum brennt: 5 Millionen DM Schaden.