Mittwoch, 19.04.2017

Fitnessstudio-Klischees: Vom Körperklaus bis zum Muskelberg

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Im Fitnessstudio trifft man viele kuriose Gestalten – höchste Zeit für die Junge Szene, eine Charakterstudie anzufertigen. Wir erzählen euch, wen ihr zwischen Hanteln und Laufbändern alles so findet.

Wo wir auch sind, es wird immer Orte geben, die allerhand schräge Gestalten anziehen. Das Fitnessstudio ist dabei wahrlich keine Ausnahme. Bei welchem der vielen Anbieter man sich auch anmeldet – ein paar Stereotype findet man überall. Wir stellen euch heute die verrücktesten, aber auch nie ganz ernst gemeinten Klischees vor, mit denen ihr in jedem Studio rechnen müsst. Was meint ihr, ob ihr euch in einem davon wieder erkennen könnt?

Das Instagram-Model

Auch, wenn Eitelkeit gerne als weibliche Eigenschaft abgetan wird, finden wir unter den Instagram-Models ebenso viele männliche Kandidaten. Die meiste Zeit verbringt das Instagram-Model damit, sich im Spiegel zu betrachten. Man muss schließlich überprüfen, ob das Training schon Wirkung zeigt. Immer mit dabei ist natürlich das Smartphone, mit dem fleißig Selfies geschossen werden – Was bringt das Training, wenn die Follower davon nichts mitbekommen?

Die Möchtegerntrainer

Mit Tipps und endlosen Ratschlägen steht uns der Möchtegerntrainer immer zur Seite. Man könnte fast glauben, er sei im Fitnessstudio angestellt, so oft, wie man ihn in beratender Funktion sieht. Er weiß, wie jedes Gerät funktioniert, welcher Eiweißshake der Beste ist und wie man das Training sowieso überhaupt optimieren könnte. Das ist oft gut gemeint, genauso häufig aber auch sehr nervig. Denn eines weiß der Möchtegerntrainer meist nicht: Wann es Zeit ist, auch mal still zu sein und selbst zu trainieren.

Die fitten Großeltern

Während andere zur Schule gehen, studieren oder arbeiten, nutzen die fitten Großeltern ihren Ruhestand, um mit Gymnastik, Cardio-Training und regelmäßigen Saunagängen in Form zu bleiben – das ist eigentlich sogar sehr bewundernswert. Eines machen sie aber noch viel lieber: Mit den Angestellten, den Gästen oder wer ihnen auch immer gerade vor die Nase läuft, ein kleines Pläuschchen zu halten. Wer noch vor hat zu trainieren, sollte sich nicht von ihnen einfangen lassen.

Massige Muskelberge

Für sie zählt nur eines – Masse, Masse und noch einmal Masse. Die Muskelberge tun alles dafür, damit ihr Körperumfang weiter wächst. Dabei ist es ihnen egal, dass sie bald schon breiter als hoch sind, Hauptsache, sie leisten viel. Das soll auch jeder mitbekommen: Stolz präsentieren sie ihren Körper in winzig kleinen Muscle-Shirts, damit den anderen auch nichts entgeht. Und wenn das noch nicht hilft, wird mit lautem Geschrei während des Trainings darauf aufmerksam gemacht, dass hier das Alpha-Tier am Arbeiten ist.

Die Rudeltiere

Den Kursplan haben sie sich perfekt eingeprägt: Jeden Tag stehen die Rudeltiere wieder pünktlich vor dem Kursraum, um sich bei Zumba, Pilates oder auch bei Bauch-Beine-Po richtig auszupowern. Hauptsache, sie können gemeinsam trainieren. Manchmal wagen sie sich auch ganz vorsichtig in den Gerätebereich. Dort müssen sie sich allerdings abwechseln: Zu zweit passen sie nicht auf die Beinpresse, trennen wollen sie sich aber auch nicht.

Der Körperklaus

Lang, schlaksig und ein bisschen unbeholfen: Dem Körperklaus sieht man schon von weitem an, dass er bisher nicht viel Zeit in diesen Hallen verbracht hat. Doch im Gegensatz zu den anderen hat er vor allem eins: Nichts mehr zu verlieren. Bei ihm kann es nur noch bergauf gehen, was das Training angeht. Und mal ganz im Ernst – am Anfang sind wir doch fast alle ein Körperklaus. Was später aus uns wird, liegt ganz in unserer Hand.



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