Lokalsport

Aus nach sechs Spielen: VfL Oker trennt sich von Trainer Thomas Adam

30.08.2010
Von Björn Gabel

Aus nach sechs Spielen: VfL Oker trennt sich von Trainer Thomas Adam

Fußball-Landesligist VfL Oker hat schnell die Konsequenzen aus der Niederlagenserie gezogen. Das Schlusslicht, nach sechs Spielen bei 9:27 Toren noch ohne jeden Punkt, trennte sich am Montagabend von Trainer Thomas Adam.

Der Schritt sei im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt, teilte Abteilungsleiter Andreas Gellhaus mit. „Die Chemie zwischen Trainer und Mannschaft hat einfach nicht gepasst. Sie haben keinen Draht zu-einandergefunden.“ Von Adam selbst war keine Stellungnahme mehr zu erhalten. Er hatte aber immer wieder betont, dass die Mannschaft die neue Liga noch nicht verinnerlicht habe.

Gellhaus übernimmt erst einmal das Training und wird auch am Mittwoch im Pokalspiel beim SV Rammelsberg auf der Bank sitzen. Co-Trainer Uwe Bormann ist aus privaten Gründen derzeit außen vor. Der VfL steht nun vor der schwierigen Aufgabe, auf die Schnelle einen Nachfolger zu finden. „Der Markt war schon vor der Saison leer und wird nicht voller sein“, sagt Gellhaus. Er selbst will nur als Übergangslösung fungieren.

Bisher stand der VfL für personelle Kontinuität. So hielt der Verein nach dem Aufstieg vor zwei Jahren in die damalige Bezirksoberliga lange an Trainer Steffen Wohlgezogen fest, obwohl dessen Punktausbeute ebenfalls dürftig war. Die Trennung ging dann ganz allein von Wohlgezogen aus. Nachfolger war schon damals Gellhaus, der fast noch den Klassenerhalt geschafft hätte.

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