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Lokalsport
Wurmbergcup: Schon 1.500 Karten verkauft
BRAUNLAGE. Mehr Spiele und ein internationaler Anstrich – die Organisatoren des Wurmbergcups haben noch einmal draufgesattelt. Eishockeyfreunde bekommen von diesem Freitag an bis zum Sonntag in Braunlage einiges geboten.
Das Teilnehmerfeld ist bunt gemischt: Aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) kommen die Hamburg Freezers, aus der 2. Liga die Hannover Indians. Für die internationale Note sorgen der österreichische Vizemeister Black Wings Linz und HKM Zvolen aus der slowakischen Extra-Liga. Die Veranstalter schließen damit an die Anfänge des Cups an, als ausländische Mannschaften im Harz Stammgast waren.
Der Veranstalter wurde zu dieser Einladungspolitik gezwungen. „Wir hätten zum Beispiel gern die Kassel Huskies da gehabt, aber es war unklar, ob sie weiterspielen würden“, so Bernd Vollrodt von den ausrichtenden Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetrieben, in einer Pressekonferenz. Er strich den neuen Modus heraus: „Jeder gegen jeden, das ist fairer und interessanter.“
Auf die Mannschaften allerdings wartet ein erheblicher Aufwand mit drei Spielen in drei Tagen. „Da kann man sehen, wie die Spieler unter Belastung reagieren. Wir müssen aber aufpassen und Verletzungen vorbeugen“, sagte Bernhard Kaminski, Trainer der Indians. Er befindet sich mit seinem Team bereits in Braunlage und absolviert dort seit Montag ein Trainingslager.
Die große Indians-Fangemeinde soll wieder in der Hauptsache für gefüllte Kassen sorgen, aber auch die Freezers haben viele reisefreudige Anhänger in ihren Reihen, wie die Online-Buchungen zeigen. Rund 1.500 Karten sind im Vorverkauf bereits abgesetzt, Detlef Kaczmarek von den KTW kalkuliert mit rund 600 Zuschauern pro Spiel.
Dafür sollen auch die Harzer Eishockey-Anhänger beitragen, auf die am Samstag ein besonderes Bonbon wartet. Zwischen den beiden Spielen will sich ein Teil des neuen Oberligateams der „Harzer Wölfe“ präsentieren.
Christian Klamt, Kurdirektor in Braunlage, verwies auf „die massive Unterstützung“ vor Ort, unter anderem von Hotels. Im kommenden Jahr im Übrigen sollen die „Harzer Wölfe“ die Rolle des Veranstalters übernehmen, die KTW wollen sich laut Vollrodt in die zweite Reihe zurückziehen.
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