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Lokalsport
MTB-Marathon: Lutz drückt kräftig auf die Tube
Kurze heftige Anstiege und schnelle Abfahrten. „Genau das, was ich liebe“, sagte Volker Lutz bestens gelaunt nach seinem Sieg über die Mitteldistanz beim 13. TrengaDe-Mountainbike-Marathon.
Die Langdistanz über 102 Kilometer und damit den Titel des Niedersachsenmeisters sicherte sich Abonnementssieger Stefan Danowski (Hamburg).
Dabei legte Lutz vom ausrichtenden WSV Clausthal-Zellerfeld ein enormes Tempo vor. Mit einem Schnitt von fast 26 Kilometern pro Stunde war er der schnellste Mann auf der Strecke. Carl-Moritz Maschek (Hannover), der über die Kurzstrecke siegte, schaffte einen Schnitt von 25,71, Danowski gelangen 24,81. Wobei der Landesmeister die ersten beiden Runde im Sog von Lutz fuhr, den letzten Abschnitt hingegen quasi allein absolvieren musste. „Ich trainiere die kürzere Strecke“, erläuterte Lutz, „meine Kraft reicht so für etwa drei Stunden.“
Insgesamt wagten sich 275 Fahrer auf die drei unterschiedlichen Strecken, wobei die meisten Frauen auf der Kurzdistanz zu finden waren. Lokalmatadorin Maike Hempel ließ Angelina Siefert (Ghost-Racing Team) und Julia Bütow (RSV Delbrück) als Dritte den Vortritt. Über 68 Kilometer kamen vier Frauen ins Ziel. Dabei betrug der Abstand der schnellsten Carolin Schiff (Ötztal) zur viertplatzierten Helen Wolf (HC Racing-Team) knappe 25 Minuten.
Bei den Senioren verlief das Rennen über die 34 Kilometer sehr eng. Lediglich zehn Sekunden trennten Martin Stiller (Harsum) von Sieger Jochen Hellwedel (Bruchhausen-Vilsen). Über die Mittelstrecke waren die Felder wesentlich weiter auseinandergerissen. So hatte Lutz über fünf Minuten Vorsprung auf den Zweiten. Fabian Rexhausen (Nordharzer Racing Team) fuhr bei den Senioren gar mit mehr als 17 Minuten Vorsprung auf Mario Mazzotti (harzbiken.de) durchs Ziel.
Überraschenderweise trennten hingegen über die 102 Kilometer Sieger Danowski nur etwa drei Minuten von Artjom Gräfenstein (RSC Wunstorf). Auch bei den Senioren sind die rund sechs Minuten, die Jörg Hüter (Beno-Bikes) vor Jürgen Rodenbeck (RSC Wunstorf) ins Ziel kam, nach über vier Stunden im Sattel keine großer Abstand.
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