Lokalsport

Rückschlag für VfL Oker im Kampf um Relegationsplatz

08.03.2010

Vorerst begraben muss Tischtennis-Oberligist VfL Oker seine Hoffnungen auf den Relegationsplatz nach der 5:9-Niederlage beim MTV Wolfenbüttel, durch die er auf Rang vier abrutschte.

Dabei begannen die Okeraner recht vielversprechend und arbeiteten in den Doppeln eine 2:1-Führung heraus. Im Anschluss lief allerdings nicht mehr viel zusammen, was sich bereits in den ersten Einzelduellen herausstellen sollte. Wolfenbüttels Abwehr-Ass Sven Arnhardt trieb Peter Treulieb schier zur Verzweiflung. „Ich hatte das Gefühl, gegen eine Wand zu spielen. Jeder Ball kam zurück.“ So sicherte im ersten Durchgang nur Marius Müller einen weiteren Zähler für die Okeraner, was einen 3:6-Rückstand zur Folge hatte.

Im Duell der Spitzenspieler hatte Marin Kostadinov, der in der gesamten Begegnung seiner Normalform hinterherlief, keine Chance gegen einen überaus sicher agierenden Arnhardt. Für Kostadinov war es das erste Mal seit fast genau zwei Jahren, dass er beide Einzel in einem Ligaspiel verlor. Zwar keimte nochmal ein wenig Hoffnung auf, als Treulieb und Müller, der als einziger VfL-Spieler seine weiße Weste behielt, die Wolfenbüttler Führung auf 5:7 verkürzten, doch die Gastgeber ließen nichts mehr anbrennen.

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