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Harzer Wölfe
8:3 in der Wedemark: Warmgelaufen für den Showdown
Mächtig gezeichnet von einem vereiterten Zahn präsentierte sich Wölfe-Coach Bernd Wohlmann am Freitagabend an der Bande im Braunlager Eisstadion. Foto: Bein
Nach dem 8:3 (1:1, 6:0, 1:2)-Sieg der „Harzer Wölfe“ vom Samstagabend beim ESC Wedemark steht es praktisch fest: Am kommenden Sonntag fällt von 18 Uhr an in einem direkten Duell die Entscheidung über den zweiten Teilnehmer an der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga.
Die einzige Unwägbarkeit besteht darin, dass der EHC Timmendorfer Strand 06 noch so viele Punkte einbüßt, dass er am Sonntag mehr als drei hinter den Harzern zurückliegt. Aber das ist graue Theorie.
Beim Schlusslicht reichte den Harzern eine starke Phase – da trafen sie binnen 5:07 Minuten gleich fünfmal ins Schwarze, um für klare Verhältnisse zu sorgen – auch ohne Bernd Wohlmann hinter der Bande. Der Trainer hatte eine Auszeit nehmen müssen, da sich am Freitagnachmittag ein vereiterter Zahn bemerkbar machte. Am Abend konnte er dank einer schmerzstillenden Spritze die 60 Minuten gegen Hannover noch durchhalten, doch da war die linke Gesichtshälfte schon stark angeschwollen.
Am Samstag ging dann nichts mehr, Wohlmann musste zum Notarzt, der ihm den Kiefer aufschnitt und Röhren legte, damit der Eiter erst einmal abfließen konnte. „So ganz klar ist es noch nicht, woran es liegt, weil alles noch geschwollen ist, aber ich gehe davon aus, dass es an einem Zahn im Oberkiefer liegt“, sagte Wohlmann gestern.
Tore: 0:1 (5:05) Pitsikoulis (5:4), 1:1 (11:56) Griffin, 1:2 (25:51) Bauer, 1:3 (33:26) Pitsikoulis, 1:4 (34:38) Schulz, 1:5 (35:59) Fichtl, 1:6 (37:09) Pitsikoulis (5:4), 1:7 (38:33) Meridian, 1:8 (40:51) Hinz, 2:8 (43:32) Griffin, 3:8 (55:22) Oertel
Strafminuten: 12 für Wedemark; 6 für Braunlage;
„Harzer Wölfe“: T. Bannach – Öttl, Fichtl, Noob, Hinz, Kähm – Schock, Pitsikoulis, Bauer, Schulz, Bilstein, Meridian, Eichler, Pape, Korkus, R. Bannach
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