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Harzer Wölfe
Etat der „Harzer Wölfe“ als Wundertüte
Er sei schon enttäuscht, dass es mit der Verpflichtung von Derek Switzer nicht geklappt hat, so die erste Reaktion von Marc Garthe nach seiner Rückkehr aus Kanada.
Der neue Sportchef des Eishockey-Oberligisten „Harzer Wölfe“, dessen Besuch in seiner Heimat vorwiegend aus privaten Gründen erfolgte, der sich nach eigenen Angaben aber „auch um Eishockey gekümmert“ hat, äußerte allerdings auch Verständnis für die Entscheidung des 40-Jährigen, der mittlerweile beim Bayernligisten ECDC Memmingen unterschrieben hat. „Sicherlich war er ein wichtiger Baustein in meinem Konzept, aber ich konnte ihm noch kein konkretes Angebot vorlegen. Er hat eine junge Familie und konnte das Risiko nicht eingehen, warten zu müssen.“
Garthe wies auch auf die Gefahr hin, dass dasselbe auch mit Pete Westerkamp geschehen könne, ebenfalls als Führungsspieler für das neue Team auserkoren. Der stand zuletzt beim ESV Buchloe in der Bayernliga unter Vertrag, hat aber nach Angaben des Vereins seinen Vertrag dort bisher nicht verlängert. Er, Garthe, habe am Freitag ein Gespräch mit dem Präsidium und bekomme dann möglicherweise weitere Erkenntnisse über den Etat, der ihm zur Verfügung stehe.
Bis zu diesem Zeitpunkt wolle er auch mit all jenen aus dem bisherigen Kader sprechen, mit denen das noch nicht geschehen sei, um ihre Bereitschaft im Hinblick auf die kommende Saison abzuklopfen. Wichtig sei es zu wissen, wann er mit seinen Schützlingen aufs Eis könne. Dieser Termin stelle so etwas wie eine Deadline für den Formation des Kaders dar, der auf jeden Fall klein sein werde. „Ich setze auf Qualität, nicht auf Quantität.“
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