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Harzer Wölfe
Skepsis begleitet Neuanfang bei den „Harzer Wölfen“
Während der neue Vorstand der „Harzer Wölfe“ seine Arbeit aufgenommen hat, herrscht bei denen, die bisher beim künftigen Eishockey-Oberligisten in der Verantwortung standen, doch eine gehörige Portion Skepsis, ob die vollmundigen Ankündigungen der neuen Führungsmannschaft in der Realität Bestand haben.
Seine rigorose Absage an jedes weitere Engagement im Braunlager Eishockey hat der bis Mitte Juni amtierende Präsident Jochen Klaeden nach dem kurzfristigen Rücktritt zwar mittlerweile wieder etwas relativiert, doch sagt er auch, dass er inständig hofft, sein Nachfolger Dieter Hartig möge den eingeschlagenen Kurs beibehalten, sein Augenmerk vor allem auf „schusssichere Verträge“ legen und keine langjährigen Kontrakte abschließen. „Wohin das führen kann, haben wir ja gesehen. Wenn er meinen Rat braucht oder eine Empfehlung, dann bin ich jederzeit bereits dazu, das habe ich ihm auch mitgeteilt“, betont Klaeden, der in diesen Tagen den Eindruck vermittelt, von einer erheblichen Last befreit zu sein. „Es geht mir derzeit ausgesprochen gut. Ich kann mich in aller Ruhe um mein Geschäft kümmern.“
Daher wolle er auch nicht von seinem Vorhaben abweichen, sich bei der Sponsorenakquise vornehm zurückzuhalten. Das sei eine sehr aufwändige Arbeit, „die einen Großteil meiner Zeit in Anspruch genommen hat“. Außerdem könne er nicht guten Gewissens seine Drähte nutzen und Leute um Geld angehen, ohne zu wissen, in welcher Form es verwendet werden soll. „Dazu brauche ich Einblick in die Verträge. Geld ist im Braunlager Eishockey schon genug verbrannt worden.“ Ein Konzept sehe er derzeit jedenfalls noch nicht.
Hier ist er sich einig mit einem anderen alten Fahrensmann des Braunlager Eishockeys, Joachim Heister, dem Vorsitzenden des Fördervereins, der die bisherigen Äußerungen des neuen Sportchefs Marc Garthe als „Überschriften ohne Inhalte“ bezeichnet und die Ausbootung des bisherigen Trainers Bernd Wohlmann („Er hat mit geringen Mitteln viel erreicht.“) nicht nachvollziehen kann.
Ansonsten kann er aber für Klaedens Schritt nur wenig Verständnis aufbringen. „Ich hätte es begrüßt, wenn er dazu beigetragen hätte, den Verein nach der Insolvenz und der Neuordnung auf gesunde Füße zu stellen. Eine schwarze Null, wo nichts hinter steht, nutzt doch niemandem. Er hat überzogen reagiert. Das habe ich ihm auch deutlich gesagt.“
Über seine eigene künftige Position ist er sich nicht im Klaren. Im Juli soll auf einer Mitgliederversammlung des Fördervereins, der derzeit 35 bis 40 Mitglieder umfasst, seit Januar 2009 im Vereinsregister eingetragen ist und zweckgebunden der Förderung des Nachwuchses dient, geklärt werden, ob er seine Rücktrittsgedanken in die Tat umsetzt. Grund dafür ist aus seiner Sicht die übertriebene Geheimniskrämerei auch im Förderkreis, die sich im Vorfeld der Mitgliederversammlung des Vereins entwickelt habe.
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17. Juli 2010, Indians News: ECDC präsentiert auf Sommerfest drei Neuzugänge. vom EBEN Füssen kommt Jungverteidiger Christoph Chronz, vom Ev Landsberg wechselt Derek Switzer und vom ESV Kaufbeuren Robert Paule zu den Indians. Quelle: ECDC Homepage Es gibt nunmehr keine Trainer mehr für den Nachwuchs....
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