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Harzer Wölfe
Erkenntnisse über neuen Kader sind rar
Still ruht der See in diesen Tagen beim Eishockey-Oberligisten ESC „Harzer Wölfe“ Braunlage. Der neue Sportchef Marc Garthe, im Wesentlichen für die sportlichen Belange verantwortlich, weilt derzeit in Kanada, sodass nicht abzusehen ist, wie der Kader für die neue Saison strukturiert werden könnte.
„Nein, es gibt nichts Neues“, sagt auch Präsident Dieter Hartig, dessen vornehmste Aufgabe es ist, die finanziellen Rahmenbedingungen für Garthes zu erwartende Aktivitäten zu schaffen.
Immerhin gibt es Hinweise darauf, dass bereits Gespräche stattgefunden haben. So bestätigte Stefan Bilstein, überragender Stürmer der vergangenen Saison, dass es Kontakt gegeben habe. Zu näheren Einzelheiten, etwa wer sein Gesprächspartner war, mochte er sich aber nicht äußern: „Ich darf dazu nichts sagen.“
Etwas freimütiger ließ sich Christian Schock ein, ebenfalls ein Leistungsträger, nicht nur in der abgelaufenen Spielzeit. „Ich habe bisher nichts vom Verein gehört. Es gab noch keine Gespräche. Ich warte ab.“ Wie es um die weitere Zukunft von Alexander Deibert bestellt ist, von dem gemutmaßt wird, dass er in Garthe nicht unbedingt einen Fürsprecher hat, gibt es noch keine Erkenntnisse. Der Kapitän ist schon seit einigen Tagen auf dem Handy nicht erreichbar.
So steht nach jetzigem Kenntnisstand lediglich der Verbleib von Benjamin Schulz, Erik Pipp und Tobias Bannach fest, wie Garthe nach der Mitgliederversammlung durchblicken ließ. Hinzu kommt die Möglichkeit einer Verpflichtung der Routiniers Derek Switzer und Pete Westerkamp, die schon in früheren Jahren im Wurmbergstadion dem Puck nachjagten. Demgegenüber sind aus der letztjährigen Mannschaft die Abgänge der beiden Abwehrrecken Vitalij Blank und Markus Schneider zu verzeichnen.
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