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Harzer Wölfe
Rostocker Hilfe ist gern gesehen
Attraktive Play-offs oder jähes Ende? Diese Frage wird sich am Samstag, 19.30 Uhr, für die „Harzer Wölfe“ klären, wenn sie das letzte Meisterrundenspiel der Eishockey-Regionalliga bei den Weser Stars Bremen absolvieren.
Die Ausgangslage ist klar: Der ESC benötigt einen Sieg und muss hoffen, dass Verfolger EHC Timmendorf Strand am Wochenende noch einmal strauchelt. Dies scheint am wahrscheinlichsten im Heimspiel gegen Spitzenreiter Rostocker EC, das ebenfalls am Samstag, aber schon um 18 Uhr, angepfiffen wird. Die Wölfe sind also auf dem Laufenden, was sich an der Ostsee abspielt.
Rostock, so die Hoffnung bei ESC-Trainer Bernd Wohlmann, werde sich nicht hängen lassen, auch wenn der Tabellenführer den Titel so gut wie sicher hat. „Wir wollen Meister werden“, betont auch Trainer Henry Thom. Kleine Motivationsspritze: Rostock will am 1. April zu Hause mit dem Spiel um Platz drei im Pokal gegen die Wölfe den Saisonabschluss feiern, da wäre ein Entgegenkommen angebracht.
Zunächst aber müssen die Braunlager ihre Aufgabe erledigen. „Wenn wir da nicht gewinnen, dann haben wir die Play-offs auch nicht verdient“, sagt Wohlmann angesichts des 8:0-Erfolgs im Hinspiel. Wahrscheinlich werden die Weser Stars erneut nicht auf ihre Förderlizenzspieler aus Bremerhaven zurückgreifen können. Die Junioren, die um den Aufstieg in die Bundesliga spielen, stehen den Gastgebern ebenfalls nicht zur Verfügung.
Bei den Wölfen wird wahrscheinlich Andreas Bippus (Schulterverletzung) ausfallen, dafür sollen Kapitän Alexander Deibert und Vitalij Blank wieder mitmischen. Beide haben trainiert, auch wenn ihre Verletzungen noch lange nicht abgeklungen sind. Unterstützt werden die Wölfe von mehr als 150 Fans, die per Bus in die Hansestadt reisen. Das Saisonende wollen sie dort aber nicht feiern.
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