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Harzer Wölfe
„Harzer Wölfe“ feiern ungefährdeten 8:0-Erfolg
Und wieder kommt ein Haken dran: Die „Harzer Wölfe“ erledigten gestern Abend die vorletzte Pflichtaufgabe in der Meisterrunde der Eishockey-Regionalliga. Gegen die Weser Stars aus Bremen gab es einen ungefährdeten 8:0 (3:0, 2:0, 3:0)-Erfolg.
Damit behielten die Wölfe ihren Vorsprung auf den EHC Timmendorfer Strand, der sich im Vergleich mit dem ESC Wedemark ebenfalls keine Blöße gab. Die Entscheidung um den Einzug in die Play-offs fällt nun am kommenden Wochenende.
Die gestrige Partie brachten die Wölfe, die auf Kapitän Alexander Deibert und Abwehrchef Vitalij Blank verzichten mussten, schon im ersten Drittel in die gewünschten Bahnen. Ihnen kam entgegen, dass die Gäste zunächst Forechecking praktizierten, was bei Puckverlusten dem ESC automatisch Räume eröffnete.
Und die nutzten die wieselflinken Angreifer, zumal sie immer wieder präzise bedient wurden. Sinnbild war das 3:0, als Maximilian Bauer auf die Reise geschickt wurde, der erst einen Verteidiger aussteigen ließ und dann auch noch Gäste-Torwart Dieter Blum im Fallen überwand.
Zudem erwärmte ein sehr flüssiges Überzahlspiel die 352 an der Abendkasse zahlenden Zuschauer im bitterkalten Wurmbergstadion. Die Bremer hatten zwar mit Beginn des zweiten Drittels das Forechecking eingestellt, kassierten nun aber verstärkt Strafzeiten.
Ihr Bester war Blum, der mehrmals gut zufasste und einen höheren Rückstand verhinderte. Nach vorn ging bei den Weser Stars nur wenig – zwei Schrecksekunden im ersten Drittel, dazu eine gute Gelegenheit für Paul Schön (38.), mehr tat sich nicht vor dem Braunlager Kasten.
Die Wölfe hingegen legten noch einmal nach, besonders Stefan Bilsteins Kabinettstückchen, als er mit dem Rücken zum Tor zum 7:0 traf, ließ sich sehen. „Wir haben alles das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben, auch in der Rückwärtsbewegung“, sagte ESC-Trainer Bernd Wohlmann.
Tore: 1:0 (6:54) Schulz, 2:0 (11:55) Schulz (5:4), 3:0 (12:41) Bauer, 4:0 (30:43) Öttl (5:4), 5:0 (35:44) Schneider (5:4), 6:0 (49:12) Schulz (6:5), 7:0 (54:31) Bilstein (5:4), 8:0 (56:50) Bauer
Strafminuten: 8 für Braunlage; 14 für Weser Stars
„Harzer Wölfe“: d‘Antuono (31. T. Bannach) – Kähm, Öttl, Eichler, Schneider – Meridian, Schock, Bilstein, Pipp, Schulz, Bippus, Bauer, R. Bannachvt/bga
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