Harzer Wölfe

„Harzer Wölfe“ personell am Anschlag

01.03.2010
Von Björn Gabel

Bernd Wohlmann beschäftigt derzeit nur ein einziges Thema: Der Trainer des Eishockey-Regionalligisten ESC „Harzer Wölfe“ Braunlage hat zwar einen 18-köpfigen Kader auf dem Papier stehen, mehr als zwei Blöcke bekommt er aber seit Wochen nicht voll. Auch vor der Meisterrunden-Partie am Dienstag, 20 Uhr, beim ESC Wedemark ist die personelle Lage am Anschlag.

„Es ist in dieser Saison wie verhext“, sagt Wohlmann, „wenn einer zurückkommt, fällt der nächste verletzt aus.“ Die jüngste Krankenakte trägt den Namen Vitalij Blank. Der Abwehrchef verdrehte sich am Sonntag in Timmendorf das Knie, befürchtet wird eine schwerwiegende Meniskusverletzung. Ob er in dieser Saison noch einmal spielen kann, ist fraglich.

In den Kader zurückkehren wird nur Christian Schock, während Kapitän Alexander Deibert nach einer im Training zugezogenen Leistenverletzung, wenn überhaupt, nur zu Kurzeinsätzen kommt. „Es macht sich natürlich bemerkbar, wenn gerade die Leute ausfallen, die die jungen Spieler führen können“, sagt Wohlmann.

Er glaubt nicht, dass die vielen Verletzungen der Dauerbelastung der vergangenen Wochen geschuldet sind. „Wenn solche Sachen am Ende eines Spiels passieren würden, dann würde ich das so sehen. Aber das sind Verletzungen, die hat man in dieser Saison. Wir haben sie nur geballt.“

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