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Harzer Wölfe
Minitruppe in Timmendorf auf verlorenem Posten
Nicht immer gelingt den „Harzer Wölfen“ mit einer Minitruppe eine Überraschung. Am Sonntagabend war die Zahl der Spieler erneut sehr klein, aber diesmal gab es beim EC Timmendorf 06 eine 1:7 (0:4, 0:2, 1:1)-Niederlage
Zwar liegen die Harzer aufgrund ihres Sieges in Rostock beim Kampf um den Einzug in die Play-offs der Eishockey-Regionalliga gegenüber den Schleswig-Holsteinern noch immer in der Vorhand, doch dürfen sie sich nun in den Spielen gegen Wedemark und Bremen keinen Ausrutscher mehr erlauben. Trainer Bernd Wohlmann war zwar nicht sauer über die Niederlage, aber doch über die Art und Weise, wie sie zustande gekommen war. „Im ersten Drittel sind wieder die Aufgaben nicht erfüllt worden. Das darf einfach nicht sein.“
Im Prinzip war das Spiel dann auch nach 20 Minuten gelaufen, als die Gastgeber mit 4:0 in Führung gingen und dabei gleich zwei Unterzahltore erzielten. Das Solo von Matthias Koglin zum 3:0 war dabei das Highlight des Abends. Ein solcher Husarenritt, wie er den Timmendorfern am Freitag gelungen war, nämlich einen 0:6-Rückstand noch auf 5:6 zu verkürzen – dazu waren die Wölfe gestern Abend nicht in der Lage.
Denn ab dem zweiten Drittel mussten sie zu allem Überfluss auch auf Abwehrchef Vitalij Blank verzichten, der mit einer Meniskusverletzung in der Kabine blieb. Damit waren die beiden Blöcke gesprengt, Schadensbegrenzung nun oberstes Gebot. Die immerhin gelang, und Stefan Bilstein setzte mit dem Ehrentor noch einen versöhnlichen Schlusspunkt.
Tore: 1:0 (10:34) Witting, 2:0 (12:54) Witting (4:5), 3:0 (15:38) Koglin (4:5), 4:0 (19:15) Schnabel, 5:0 (27:14) Witting, 6:0 (28:01) Schnabel, 7:0 (56:13) Horst, 7:1 (56:57) Bilstein
Strafminuten: 10 für Timmendorf plus 10 für Schroeder; 6 für Braunlage
„Harzer Wölfe“: d‘Antuono (29. Grunwald) – Blank, Kähm, Öttl, Schneider – Meridian, Bilstein, Bippus, Eichler, Pipp, R. Bannachrvk/Sg
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