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Harzer Wölfe
Hoffen auf die Wackelkandidaten – „Harzer Wölfe“ gegen Timmendorf
Im Doppelvergleich mit dem EHC Timmendorf können die „Harzer Wölfe“ am Wochenende bereits die Weichen Richtung Play-Offs mit der Eishockey-Regionalliga West stellen. Das erste Duell findet am Freitag um 20 Uhr im Braunlager Wurmbergstadion statt, das Rückspiel folgt am Sonntag um 19 Uhr in Timmendorf.
„Eins müssen wir gewinnen, dann sind wir unter normalen Umständen durch“, sagt Wölfe Trainer Bernd Wohlmann im Hinblick auf die Ausgangsposition nach dem sensationellen 6:4-Sieg in Rostock.
Zu schaffen macht ihm allerdings das Verletzungspech. Es gebe eine ganze Reihe von Wackelkandidaten. Neben dem Langzeitausfall Alexander Enns muss auch Vadim Jost die Saison mit einer Schulterverletzung abhaken. Benjamin Schulz plagt sich mit einem Muskelfaserriss und ist ebenfalls nicht einsatzfähig. Fraglich ist außerdem, ob die angeschlagenen Andreas Bippus und Markus Schneider spielen können. „Bei beiden wird es sich wohl erst kurzfristig entscheiden“, sagt Wohlmann, der aber Alexander Deibert und Stefan Bilstein aus seiner Paradereihe wieder zur Verfügung hat.
Vor allem sieht der Trainer sein Team im psychologischen Vorteil. „Nach dem Sieg in Rostock muss eigentlich Timmendorf etwas tun.“ Er spekuliert darauf, dass seine Schützlinge dann wieder auf ihre bevorzugte Taktik, aus einer gesicherten Abwehr zu spielen, zurückgreifen können, geht aber gleichwohl davon aus , dass es „ganz eng“ wird. In der Vorrunde konnte sich übrigens jeweils das Auswärtsteam über den Sieg freuen.
Bei den Beach Boys gilt es vor allem auf das Angriffstrio Patrick Saggau, Korbinian Witting und Erich Dumpis zu achten. Stark in Form präsentierten sich auch die Verteidiger um Routinier Marcus Klupp und den letztjährigen Harzer Jeff Maronese.Sg/rvk
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