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GSC 08
Geniestreich beschert GSC einen Punkt beim Tabellenführer
Wo er den nur hergeholt hat? Als Antwort zuckte Grzegorz Podolczak nach Spielschluss nur mit den Schultern. Sein 1:1-Ausgleich im Karl-Liebknecht-Stadion war eigentlich ein Tor, wie er es in der vergangenen Saison in der 1. Kreisklasse mehrfach geschossen hat. Aber in der Regionalliga?
Ein Solo von der Mittellinie, einen Gegner getunnelt und dann von halbrechts eine Fackel ins untere lange Eck. Phänomenal.
„Das war vogelwild“, maulte Babelsbergs Trainer Dietmar Demuth, der bis dahin seine Vorgabe aufgegangen und seine Vorsicht bestätigt sah sah. „Ich wusste, dass es ganz schwer werden wird, aber so eine Führung muss dann auch mal reichen. Solche katastrophalen Fehler darf man sich nicht leisten.“
Mit seinem Geniestreich machte der über weite Strecken einzige GSC-Stürmer schnell den Rückstand wett. Die Gastgeber hatten bis dahin wahrlich nicht brilliert, aber mit der breiten Brust einer Mannschaft agiert, die zehnmal hintereinander gewonnen hatte und dachte, dass es gegen den underdog schon irgendwie reichen würde. Bezeichnenderweise war ein Standard der Ausgangspunkt zum 1:0, ein langer Einwurf.
Bis dahin hatte die sehr konzentrierte und kompakte GSC-Deckung relativ wenig zugelassen. Trainer Goran Barjaktarevic hatte für seine Verhältnisse Beton angemischt und vor der Viererkette mit Benjamin Halstenberg, Necati Uluisik und Boris Fischer drei vorwiegend defensiv ausgerichtete Mittelfeldspieler aufgeboten. Gegen dieses Bollwerk versuchten es die Babelsberger meist mit Steilpässen auf den enorm schnellen und viel rochierenden Matthias Frahn, gegen den Hannes Wilking aber eine glänzende Partie bot.
So hatten die Babelsberger lange Zeit auch nicht mehr eine solche Gelegenheit wie die nach nur 20 Sekunden, als Frahn nach einem Stellungsfehler von Michel Kniat völlig frei vor GSC-Keeper Lars Möhlenbrock auftauchte. Doch der durfte gleich die erste seiner zahlreichen Glanztaten vollbringen, die dann vor allem in der Schlussphase bitternötig waren. Demuth hatte mit dem baumlangen Stefan Kutschke einen Rammbock für die Spitze gebracht, sodass in der Schlussphase mehrfach Belagerungszustand am GSC-Strafraum herrschte. Ein bisschen Glück war schließlich auch dabei, als Peter Endres, mit der besten Leistung seit vielen Wochen, gegen Sven Hartwigs Kopfball auf der Linie rettete (59.).
Nun hatten die Goslarer nur noch eine verheißungsvolle Konterchance durch Karabulut, der in der Nachspielzeit bei einem schnellen Gegenzug den Ball nicht richtig verarbeiten konnte. Das Mitspielen, was eine knappe Stunde lang dank eines zunächst ganz starken, aber zu ballverliebten Tezcan Karabulut und Uluisik möglich war, und was noch zu einer dicken Chance für den viel zu zögerlichen Luc Ndjock geführt hatte (50.), musste nun zugunsten rustikalerer Abwehrarbeit vernachlässigt werden.
Kommentare
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Hallo GSC 08, erfreulich in der Fremde viel Vielversprechendes Vom GSC o8 zu hören. Nur weiter so, viel Erfolg in den weiteren Spielen und im dann heimischen Stadion wird es mit dem Verbleib in der Regionalliga klappen. Ich drücke ganz fest die Daumen und werde weiterhin mit viel Interesse die Entwicklung aus dem Münsterland betrachten. Ich kann nur hoffen, das die Politik auch mit am Strang zieht. In Münster ht man auch nicht allzuviel für die Preussen übrig, Die Politik setzt sich lieber selbst durch ungeeignete Massnahmen ins Rampenlicht. Schade, aber das ist in der heutigen Zeit nun einmal so. Tschüs bis zum nächsten Mal, Grüße aus Münster
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