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GSC 08
Sponsoren sollen Stadionausbau am Osterfeld retten
GOSLAR. Nun soll es doch weitergehen mit dem Goslarer SC 08 in der Fußball-Regionalliga, nun soll doch gebaut werden, um die Rückrunde in Goslar spielen zu können.
Nach intensiven Verhandlungen über mehrere Tage habe man mithilfe von Sponsoren die nötigen Mittel zusammenbekommen, um den Ausbau des Osterfeldstadions zu einer regionalligatauglichen Spielstätte zu stemmen, verkündete der 2. Vorsitzende Stephan Leutloff, der bekräftigte, dass das für Samstag angesetzte Heimspiel im Braunschweiger Eintracht-Stadion gegen die 2. Mannschaft von Hansa Rostock auf jeden Fall ausgetragen werde.
Voraussetzung für ein Gelingen sei allerdings, dass die Stadt den in einer Absichtserklärung zugesagten Zuschuss von 250.000 Euro auflagenfrei zunächst zur Verfügung stelle, um ihn dann auf einer Ratssitzung formell abzusegnen. Diese verbindliche Zusage aber sei notwendig, um die Vorfinanzierung zu gewährleisten und die notwendigen Aufträge im Hinblick auf das mittlerweile sehr klein gewordene Zeitfenster schnellstmöglich auszulösen.
Leutloff bezieht sich auf eine Absichtserklärung, die dem Verein nicht offiziell vorliege, die aber am 20. Oktober die Fraktionsvorsitzenden Arnold John (SPD) und Christian Rehse (FDP) gegenüber Oberbürgermeister Henning Binnewies abgegeben haben.
Zur Gewährung der Viertelmillion war für die Ratssitzung am vergangenen Dienstag eine gesicherte Gesamtfinanzierung des Bauvorhabens einschließlich einer Auflistung der zugesagten Sponsorengelder und Bankkredite sowie die Bestätigung des Deutschen Fußballbundes (DFB) zur Regionalligatauglichkeit des geplanten Stadionumbaus eingefordert worden.
Außerdem ist für den Liberalen Christian Rehse weiterhin die Absicherung von drei Spielzeiten im Pflichtenkatalog für den GSC notiert. „Die Absichtserklärung ist abgegeben, und wir stehen dazu“, betont Rehse, „wir springen nicht ständig hin und her wie andere Leute.“ Die 250.000 Euro gebe es aber eben nicht auflagenfrei, sondern nur zu den aufgelisteten Bedingungen: „Da machen wir keine Abstriche.“ Die FDP ist als Junior-Partner der SPD im Rat das Zünglein an der Waage.
„Es sieht eigentlich sehr gut aus,“ so Leutloff, der auf zahlreiche Gespräche in den vergangenen Tagen hinweist. Ein Zeichen sei, dass Sponsor Folkert Bruns, nach dessen Rückzug in diesem Bereich eine Finanzierungslücke geklafft hatte, seine gemachten Zusagen bezüglich des Spielbetriebs einhalten wolle.
Kommentare
Der Herr Rehse hat es mal wieder in der Hand.Da schwant ein nichts gutes weil es ja nicht in sein Heimatdorf Jerstedt geht.1,5 Millionen für die neue Prachtstraße samt Ampelanlage die zu gefährlichen Rückstaus führt,das schicke neue Feuerwehrhaus für mehrere hundert tausend Euro.Diese viele Geld ist nach Jerstedt gegangen.Zum Glück hat er ja jetzt das sparen für sich entdeckt.Wetten beim GSC wird damit angefangen???Der Bundesligist TSG Jerstedt konnte zum Glück noch einige hundert tausend Euro abgreifen,natürlich ohne Grantien,Bürgschaften und einsichten in die Finanzen des Vereins. Die Moral von der Geschicht?Ganz einfach!!!Traue Goslarer Ratsherren nicht !!!
Stadion Bau??? Es wird immer von Stadionausbau gesprochen!!!!!Aber was soll dies? Die Mannschaft spielt einen Fussball der für diese Liga nicht reicht, und warum soll eine Mannschaft ein Stadion bekommen wenn diese gleiche Mannschaft in meinen Augen wieder Absteigt wenn kein Wunder passiert.
Da kann ich mich der Meinung meines Vorredners eigentlich nur anschließen: Wenn dieser Stadionausbau irgendwann wirklich einmal begonnen werden sollte, dann frühestens, wenn der GSC (leider) wieder abgestiegen ist. Politik und Verein ziehen bei der Thematik ja auch wirklich am selben Strang. Nur eben leider nicht in dieselbe Richtung. Der eine will das Geld nur rausrücken, wenn die Finanzierung gesichert ist, der andere kann die Finanzierung nur sichern, wenn das Geld bewilligt wurde. - Ach, ich liebe diese Hunde, die sich in den eigenen Schwwanz beißen wollen...
@ Antiprovinzpolitiker "Der Bundesligist TSG Jerstedt konnte zum Glück noch einige hundert tausend Euro abgreifen,natürlich ohne Grantien,Bürgschaften und einsichten in die Finanzen des Vereins. Die Moral von der Geschicht?Ganz einfach!!!Traue Goslarer Ratsherren nicht !!!" So viel Nonsens in einem Kommentar ist schon eigentlich meldepflichtig!
Einige ganz schlaue Kritiker hier sollten sich mal beim DFB erkundigen, welche Auflagen es bezüglich einer Spielstätte für die neue OBERLIGA gibt. Dann wird "MANN" erfahren, dass selbst dieser momentane Hundetrainingsplatz am Osterfeld nicht mal für die 5. Liga eine Lizenz wert ist. Hier geht es generell um eine Zukunft des GSC im Bereich Fußball und nicht um den Klassenerhalt oder Abstieg. Und dies ist ohne Stadionum- oder ausbau (sucht Euch was aus) nicht vorstellbar. Und das muss hier ein Blaugelber erwähnen... Hauptsache meckern, aber mal Fakten heranziehen ist ja mit Arbeit verbunden, nicht wahr. Ich habe noch nie eine Stadt gesehen, die sich im Bezug auf eine eigene Reputation in einem Bereich wie den Sport, hier der GSC 08, selber so ans Knie tritt. Ganz großes Kino, liebe Stadt Goslar! Nur nebenbei, ich bin Goslarer, der dieses ganze Theater nur noch peinlich findet.
Ganz so ist es auch nicht lieber Angry JJ! Ab der Oberliga ist dann wieder der NFV zuständig und nicht der DFB. Hier sind die Auflagen längst nicht mehr so verschärft. Das man an einem Ausbau des unteren Platzes (der sich am besten anbietet), nicht vorbeikommt ist klar, aber ein Stadion nebst Funktionsgebäuden zu errichten in einer Zeit, in der das Geld nunmal nicht vorhanden ist, ist finanzieller Selbstmord für Verein und Stadt.
Hallo lieber Angry JJ, ich würde mich freuen, wenn der GSC in der Regionalliga weiter spielen würde. Aber ich habe sie mal beim VfL Wolfsburg II gesehen und dort war vom GSC nichts zu sehen. Aber so langsam sollten mal ein paar Punkte her oder sehe ich dies falsch? Und ob der "Hundeplatz" für die Oberliga reicht oder nicht kann ich und werde ich nicht entscheiden. Dafür sind Personen zuständig die mehr Ahnung haben als ich. Aber die Mannschaft ist jetzt in der Pflicht. Es geht ja auch um eine menge Geld über die dort gesprochen wird. Es geht um das liebe Geld und wie ich immer lese, ist Goslar auch nicht gut aufgestellt, und da sollte man das Geld gut verwalten.
Wenn ich richtig informiert bin, dann verlangen die Offiziellen des GSC einen "auflagenfreien" Zuschuss der Stadt Goslar. Ganz auflagenfrei kann man das aber u.U. nicht darstellen. Bei größeren Zuwendungen (ich glaube > 30.000 €), ist laut Geldwäschegesetz die Herkunft des Geldes festzuhalten und entsprechend zu melden. Das Gesetz gilt meines Erachtens auch für gemeinnützige Einrichtungen. Und die Stadtverwaltung möchte sich sicherlich nicht der Mittäterschaft oder Verschleierung schuldig machen. Eben aus diesem Grund muss der GSC die Sponsoren und die jeweilige Höhe der Zuwendung nennen. Das klingt nur logisch!
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