GSC 08

Fußball-Niedersachsenpokal: GSC scheitert nach Elfmeterschießen

08.09.2010
Von Frank Saigge

Fußball-Niedersachsenpokal: GSC scheitert nach Elfmeterschießen

GOSLAR. Der 22. Elfmeter brachte die Entscheidung. In einem an Dramatik nicht mehr zu überbietenden Nachschlag setzte sich der VfB Oldenburg am Mittwoch gegen den Goslarer SC 08 mit 9:8 (0:0) durch und erreicht damit das Halbfinale im Niedersachsenpokal.

Dabei standen die Goslarer schon mit einem Bein im Halbfinale, nachdem Nico Lauenstein die Elfmeter von Kowalczyk und Franziskus gehalten und bei den Gästen nur Suri Ucar verschossen hatte. Nils Pölzing konnte jedoch als fünfter Goslarer Schütze den Sack nicht zumachen. Der ehemalige GSC-Keeper Mansur Faqiryar im Oldenburger Kasten wehrte seinen Strafstoß ab und erhielt seinem Team damit die Chance. Das brachte sich bei nun fast völliger Dunkelheit und Dauerregen selbst in die Vorhand, benötigte aber weitere sechs Schützen. Der 22. Elfmeter brachte dann die Entscheidung, als Sasa Vranic den Ball neben das Tor schoss.

So endete der Abend doch noch bitter, nachdem die Goslarer vor allem in der zweiten Halbzeit fast ausschließlich in der Defensive beschäftigt waren. Hauptgrund dafür: Kapitän Christopher Kolm, erstmals nach abgelaufener Sperre zurück im Team, sah in der 45. Minute wegen Nachtreten erneut Rot, und fortan mussten die Gäste zu zehnt weiterspielen.

So lagen ihre besseren Chancen in der ersten Hälfte, als die Partie ausgeglichen verlief und durch Ucar, Tezcan Karabulut und Kolm Möglichkeiten zum Führungstor vorhanden waren. In der zweiten Halbzeit liefen dann nur sporadische Entlastungsangriffe, doch gewann das Spiel in der Nachspielzeit noch einmal an Fahrt. Erst köpfte Philipp Degen nach Freistoß von Alexander Nouri den Ball an die Latte des Goslarer Tores, die beste Oldenburger Chance des gesamten Spiels, aber im Gegenzug hatte auch der GSC noch einen Riesen, als Faqiryar nach einem Freistoß von Peter Endres gedankenschnell das Goslarer Siegtor verhinderte.

Goslarer SC 08: Lauenstein – Bormann, Kalkan, Vranic, Pölzing, Lukac, Ridder (46. Sajbidor), Takacs (72. Endres), Ucar, Kolm, Karabulut (62. Caruso)

Tore: Fehlanzeige – 0:1 Vranic, 1:1 Degen, 1:2 Sajbidor, 2:2 Tschalumjan, 2:3 Kalkan, 3:3 Nouri, 4:3 Plichta, 4:4 Lukac, 5:4 Littmann, 5:5 Endres, 6:5 Wagner, 6:6 Bormann, 7:6 Wegener, 7:7 Lauenstein, 8:7 Faqiryar, 8:8 Caruso, 9:8 Kowalczyk

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