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GSC 08
GSC vor Rückkehr an die Stätte des größten Triumphes
Um den Einzug ins Halbfinale des Niedersachsenpokals geht es am Mittwoch im Oldenburger Marschwegstadion, wo der einheimische VfB um 18 Uhr den Goslarer SC 08 empfängt. Es ist kein Spiel wie jedes andere nach der Partie vom 6. Juni 2009.
Da sicherte sich der GSC an jener Stelle sensationell den Aufstieg in die Regionalliga, da stürmte hinterher der Mob den Rasen. Natürlich steckt allein deswegen eine Menge Brisanz in vielen Köpfen, aber die Spieler selbst werden das sehr viel entspannter sehen.
Obwohl nicht einmal anderthalb Jahre vergangen sind, steht im Oldenburger Kader mit Robert Littmann nur noch ein einziger Spieler jenes Teams, das damals aus Sicht der einheimischen Fans so schmählich gescheitert ist. Und der ist ein Rückkehrer, spielte in der vergangenen Saison für den 1. FC Magdeburg und den BFC Dynamo Berlin. Die übrigen Spieler sind in alle Winde zerstreut.
Dagegen ist der GSC, man mag es kaum glauben, geradezu ein Muster an Beständigkeit. Obwohl von der Aufstiegsmannschaft aller Wahrscheinlichkeit nur der damals eingewechselte Marc Bormann von Beginn an auf dem Platz stehen wird, befinden sich weitere sechs Spieler im Kader, die zum Wunder beitrugen.
Peter Endres ist derzeit allerdings nur zweite Wahl, Sasa Vranic fehlte an jenem Tag verletzt, Alexander Scheinpflug, Enrico Maaßen, Andreas Binder und Karol Szweda sind jetzt verletzt beziehungsweise noch nicht wieder einsatzfähig.
So wird es für die Akteure auf dem Rasen eher ein normales, gleichwohl sehr wichtiges Spiel, bei dem es um eine Menge Geld geht. Die Viertelfinalisten haben zuzüglich zu den geteilten Einnahmen, die in Oldenburg nicht so gering ausfallen dürften, 2.000 Euro sicher. Im Fall eines Weiterkommen wären bereits 4.000 Euro im Sack, und bei der Qualifikation für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals winken den beiden Finalisten 90.000 beziehungsweise 75.000 Euro.
Bei den Goslarern geht man dennoch entspannt an die Aufgabe heran. „Wir sind Außenseiter und haben nichts zu verlieren, aber wir freuen uns natürlich auf das Spektakel“ sagt Trainer Manfred Wölpper, der mit dem Tross bereits am Dienstag abgereist ist. Quartier gemacht wird natürlich – Fußballer sind abergläubisch – in der Nähe von Aurich, wo man auch im Juni 2009 die Nacht vor dem Spiel verbrachte.
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