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GSC 08
GSC 08 nach 0:2 noch 3:2 gegen SV Drochtersen/Assel
Riesengroß war er, der Stein, der beim Abpfiff fiel. In den letzten zehn Minuten riss der Goslarer SC 08 ein schon verloren geglaubtes Spiel noch aus dem Feuer und feierte mit dem 3:2 (0:2) gegen den SV Drochtersen/Assel den ersten Saisonsieg.
„Das war so enorm wichtig für die Moral“, jubelte Trainer Manfred Wölpper, der nach dem unglücklichen Verlauf der ersten Halbzeit schon alle Felle davonschwimmen sah. Denn schlimmer konnte es für die Gastgeber tatsächlich nicht laufen. Die ersten beiden Bälle, die Nico Lauenstein aufs Tor bekam, waren drin. Erst ließ sich Alessandro Caruso auf der linken Abwehrseite von Benjamin Zielke wie ein Anfänger vernaschen, und die Eingabe beförderte Benjamin Tillack aus kurzer Entfernung über die Linie. Beim 0:2 schoss Daniel Gröne den gerade eingewechselten Martin Pett an, und von dessen Arm wurde der Ball unhaltbar abgefälscht. Anderthalb Chancen, zwei Tore, effektiver geht es wohl nicht.
Bei den optisch überlegenen Goslarern wurden in diesem Abschnitt die fehlende Durchschlagskraft, die Defizite im Abschluss erneut offenbar. Marc Bormann, mit ganz starker erster Hälfte, scheiterte aus kurzer Entfernung an Gästekeeper Christoffer Schellin (8.), Suri Ucar versiebte zweimal in günstiger Position (27. und 34.).
Nur wenige mochten bei diesem Verlauf noch an ein glückliches Ende glauben, da die Gäste nach der Pause zunächst sogar dem 0:3 näher waren. „Da waren wir absolut souverän“, so Vorsitzender Rigo Gooßen, der dann aber mit ansehen musste, wie das Anschlusstor von Ihsan Kalkan, der eine Flanke des eingewechselten Tezcan Karabulut einköpfte, neue Lebensgeister beim GSC weckte. Die wurden vollends wach, als Alexander Martens, Abräumer vor der Gästeabwehr, in der 77. Minute Gelb-Rot sah. „Das durfte nicht passieren. Das war spielentscheidend“, so Gooßen.
Just in dieser Minute hatte Wölpper erneut ein glückliches Händchen, als er André Hofer für den zunächst als einzige Spitze agierenden, glücklosen Filip Sajbidor brachte. Der Österreicher sah zwar kurz darauf gleich Gelb, setzte sich aber dann nach einem Pass von Marcell Takacs endlich einmal energisch im gegnerischen Strafraum durch und wuchtete den Ball über die Linie.
Nur vier Minuten später dann die Entscheidung, abermals durch einen Trick. Karabulut holt mal wieder einen Freistoß an der Strafraumgrenze heraus, Steve Ridder führt aus, legt auf den in der Mauer stehenden Ucar ab, und ausgerechnet er, dem bis dahin so gut wie nichts gelungen ist, dreht sich aus der Mauer heraus und vollendet zum 3:2. „Wir haben es halt ein bisschen spannender gemacht“, durfte er dann hinterher augenzwinkernd erklären.
Goslarer SC 08: Lauenstein – Pölzing, Kalkan, Vranic (46. Karabulut), Caruso (30. Pett), Lukac, Bormann, Ridder, Takacs, Ucar, Sajbidor (77. Hofer)
Tore: 0:1 (22.) Tillack, 0:2 (38.) Eigentor/Pett, 1:2 (66.) Kalkan, 2:2 (82.) Hofer, 3:2 (86.) Ucar
Kommentare
Die Kommentare geben nicht die Meinung der Zeitung wieder. Sie sind Einzelmeinungen der Leser, keine repräsentative Auswahl.
Wenn ich den Zeitungskommentar richtig verstehe fehlt es an einigen Dingen bei den Spielern, die ein Trainer Diesen auch nicht beibringen kann. Das ist vielmehr auf ene verkehrte Einkaufspolitik zurückzuführen. Man hätte früher wissen müssen, welche Qualitäten die neu hinzugekommenen Spieler haben. Wer ist dafür verntwortlich ???????????? Anscheinend niemand und so wird man in dieser Saison sicherlich nicht mehr viel von den Blau-Weißen in der Oberliga sehen und hören. Schade für den Fußball in der Region um Goslar.
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mein Gott warum gibt es immer nur negativ Kommentare?? Ich glaub der GSC und seine Spieler können machen was sie wollen es will/wird keiner Positiv sehen wollen vieleicht sollten sich mal alle diese Schreiberlinge der letzten Monate auf den Platz stellen oder sich in den Vorstand wählen lassen und alles besser machen Vielleicht findet sich ja auch gleich ein neuer Sponsor der nur sein Geld gibt ??!! Schade für den Verein Schade für die Spieler
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QHella - auch ich verstehe es nicht, warum so viel negatives über den GSC geschrieben wird. Allerdings habe ich auch festgestellt, das es immer die gleichen Schreiber sind, die den GSC verteufeln. Was "Fußball" schreibt, zeugt davon, das er absolut keinen Sachverstand für den Fußball hat. Das sich eine neu formierte mannschaft erst finden muss, versteht sogar ein "Erstklässler". Da ich erst heute aus einem Kurzurlaub zurück kam, und von "Fußball" diesen nsinn las, musste ich aber auch herzlich lachen. Wie will dieser Mensch wissen, wie ein neuer Spieler zu einer Mannschaft passt. Erst nach einigen Spielen kann man urteilen. Aber, "Fußball" hat sich selber ins Knie geschossen. Wie hat denn der GSC heute gespielt????????? 4:0 gewonnen, das aber wohl nur, weil die neuen Spieler nicht zusammen passen. Also, erst abwarten und sich dann äußern, das ist besser und beruhigt die Nerven. "Fußball" sollte es mal mit kegeln versuchen, da passt jeder rein.
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