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GSC 08
GSC im Heimspiel gegen SV Drochtersen/Assel schon unter Druck
Viel Aufwand, ganz wenig Ertrag: Fußball-Oberligist Goslarer SC 08 hinkt bisher den eigenen Erwartungen deutlich hinterher. Im Heimspiel am Sonntag, 15 Uhr, gegen den SV Drochtersen/Assel soll die Trendwende gelingen.
Den Gästen aus dem hohen Norden ergeht es keinen Deut besser. Auch sie waren zur Liga-Elite gezählt worden, haben nach drei Spielen wie der GSC aber nur einen Punkt aufgelesen. Dass nun daher der 16. den 18. empfängt, hätte vor der Saison wohl niemand erwartet. „Auch Drochtersen ist profihaft strukturiert“, sagt GSC-Trainer Manfred Wölpper, „daher stehen beide Mannschaften unter Druck. Wir müssen jetzt den Bock endlich umstoßen, und ich bin überzeugt davon, dass sich der Erfolg zeitnah einstellen wird – möglichst schon am Sonntag.“
Zwei Problemfelder vor allem haben bisher ein besseres Abschneiden verhindert. So kam die Mannschaft regelmäßig zu spät auf Touren und geriet schon in der Anfangsphase in Rückstand – so geschehen in Lüneburg, so geschehen gegen Rehden und so geschehen zuletzt auch in Osterholz. Die Frage nach der Ursache für die Schläfrigkeit kann Wölpper nicht beantworten. „Mir ist das ein Rätsel. Wir haben uns Gedanken gemacht, ob vielleicht das Aufwärmprogramm zu hart ist. Aber eigentlich läuft das professionell ab.“ Veränderte Abläufe vor der Partie sollen dem Team nun Beine machen.
Chronisch ist bisher auch die Abschlussschwäche. „Wir haben keinen Knipser in unseren Reihen“, hat Wölpper erkannt. Das sei an sich nichts Schlimmes, wenn die Tore sich auf mehrere Spieler verteilen würden. Da aber kommt bisher zu wenig. „Einer wie Filip Sajbidor zum Beispiel, der unwahrscheinlich viel arbeitet, braucht einfach mal ein Erfolgserlebnis.“
Offen ist bei den Gastgebern der Einsatz von Alessandro Caruso, den Achillessehnenprobleme plagen. Christopher Kolm ist nach seiner Roten Karte in Osterholz für zwei Begegnungen gesperrt worden, erster Kandidat auf seinen Job in der Innenverteidigung ist Sasa Vranic. Fraglich ist zudem der Einsatz von Slavomir Lukac, der trotz eines nicht ausgeheilten Nasenbeinbruchs beim in dieser Woche forcierten Zweikampftraining voll mitmischte.
Kommentare
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Das Herr Wölpper es jetzt "schon" bemerkt hat, dass dem GSC ein Knipser fehlt, ist ja schon eine enorme Leistung für einen Fussballlehrer! Hut ab! Ich bin sehr gespannt wie er das Problem beseitigt. Ich kann nur hoffen, dass morgen der Knoten platzt und ein Sieg eingefahren wird.
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