GSC 08

GSC 08 will in Osterholz Fehlstart vermeiden

20.08.2010
Von Frank Saigge

GSC 08 will in Osterholz Fehlstart vermeiden

Zwei Spiele, ein Punkt – und die Gegner werden nicht leichter. Sonntag steht für den Goslarer SC 08 beim VSK Osterholz-Scharmbeck wieder ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Da wird es schwierig werden, einen Fehlstart zu vermeiden.

Schon vor zwei Jahren, in der Aufstiegssaison des GSC, waren die Männer aus dem Norden einer der besten Gegner aus der Oberliga, obwohl sich die Goslarer gleich dreimal durchsetzen konnten. Einem 1:0 in Osterholz und einem 5:2 im Osterfeldstadion folgte auf neutralem Boden in Celle noch ein 1:0, wodurch sich die Goslarer die Option für den DFB-Pokal offen hielten.

In all diesen Begegnungen entpuppten sich die Osterholzer als eine sehr kompakte, robuste Truppe, und so furchtbar viel geändert hat sich seitdem an ihrer Spielweise und an ihrem Kader nicht. Mit WM-Teilnehmer Günter Hermann steht auch noch derselbe Trainer in der Verantwortung.

Unter diesen Voraussetzungen passt es GSC-Trainer Manfred Wölpper gar nicht ins Konzept, dass er erneut gezwungen ist, seine Viererkette wegen der Innenbandverletzung von Enrico Maaßen umstellen zu müssen. Der Rechtsverteidiger, der gegen Rehden die letzten zehn Minuten „wie ferngesteuert“ durchhielt, war selbst untröstlich: „Da habe ich endlich wieder den Anschluss geschafft und dann das.“ Letztlich aber habe er nach dem Zusammenprall noch Glück im Unglück gehabt: „Es hat richtig geknallt. Ich habe sofort gemerkt, dass da etwas kaputt war und hatte schon Angst, dass das Kreuzband durch ist.“

In jedem Fall wird er sechs Wochen zum Zuschauen gezwungen sein. Für seine Position gibt es zwei Optionen. Entweder wechselt Nils Pölzing von links herüber, da Alessandro Caruso wieder einsatzfähig ist, oder Marc Bormann rückt nach hinten.

Neben Caruso wird wahrscheinlich auch Suri Ucar ins Team zurückkehren, dafür droht der neuerliche Ausfall von Tezcan Karabulut, der im Training mit dem ohnehin schon lädierten Knöchel umgeknickt ist.

Slavomir Lukac will im Training eine Maske ausprobieren, um seine gebrochene Nase zu schützen. „Mal sehen, ob es machbar ist“, sagt Wölpper, der hofft, dass sich die spielerischen Qualitäten seines Teams durchsetzen und drei Punkte einfordert. „Sonst haben wir einen klassischen Fehlstart hingelegt.“

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