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GSC 08
GSC 08: Erstes Heimspiel gegen Rehden wird zum Gradmesser
Nun darf der Goslarer SC 08 endlich auch mal zu Hause ran. Der Fußball-Oberligist empfängt im ersten Heimspiel der Saison am Sonntag, 15 Uhr, den BSV Rehden.
In der S-Arena am Osterfeld stellt sich eine Mannschaft vor, die in der allgemeinen Einschätzung zu den Top-Favoriten auf den Titel zählt. Rehden, in der Nähe von Vechta gelegen, hat sich dank der Finanzkraft eines Großsponsors inzwischen zum Tummelplatz für Spieler mit Erfahrungen aus höheren Klassen entwickelt.
Bekanntester Mann ist der fast 35-jährige Sergej Dikhtjar: Der Angreifer aus der Ukraine, der drei Treffer beim 4:2-Auftakterfolg gegen den TuS Heeslingen erzielte, spielte schon für Schalke 04. Aber auch Leute wie Christian Schiffbänker, Artur Zimmermann, Lars Schiersand oder Torwart René Damerow sind mit allen Wassern gewaschen. Trainer ist Uwe Brunn, einst Schlussmann bei Borussia Mönchengladbach und dem VfL Osnabrück.
Die Partie wird also ein erster echter Gradmesser für den GSC, der bisher nicht glänzte, dafür aber erfolgreich spielte. „Die Mannschaft wächst langsam zusammen, ich bin eigentlich zufrieden“, sagt Trainer Manfred Wölpper, der sich vor allem vom Auftritt am Mittwoch in Langenhagen angetan zeigte.
Allerdings wurde der Erfolg durch zwei Verletzungen getrübt. Slavomir Lukac zog sich einen Nasenbeinbruch zu. Die „Kampfmaschine“ (Wölpper) muss in der nächsten Woche operiert werden und fällt wahrscheinlich drei Wochen lang aus. Suri Ucar macht hingegen eine Verhärtung im Oberschenkel zu schaffen, sein Einsatz ist äußerst fraglich.
Der Kader aber sei breit genug, um diese Ausfälle aufzufangen, so Wölpper. Für Lukac fügte sich in Langenhagen Martin Pett nahtlos ein, und Steve Ridder attestierte der Trainer eine starke Vorstellung auf der Sechserposition. „Er hat für spielerische Linie gesorgt und wird auf jeden Fall wieder dabei sein“, so Wölpper. Offen ist noch der Einsatz von Alessandro Caruso, der beim Pokalspiel wegen einer fiebrigen Erkrankung ausfiel. Andreas Binder ist durch Achillessehnenprobleme außer Gefecht gesetzt.
Der GSC-Trainer erwartet einen Gegner, der mitspielen wird: „Die gehen mit ihren kleinen, wendigen Spitzen früh drauf, aber das Pressing eröffnet uns auch Räume.“ Die wären ein gefundenes Fressen für Tezcan Karabulut, der nach seiner Verletzungspause aber noch nicht Luft für 90 Minuten hat. „Er muss auch mannschaftsdienlicher werden. Vielleicht kommt er diesmal nur von der Bank“, so Wölpper.
Kommentare
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...Er muss auch mannschaftsdienlicher werden, ist die erste vernünftige Aussage,die ich von Wölpper gehört habe.
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Der Trainer sagt:" Die Mannschaft wächst zusammen ", eine tolle Aussage. Die Saison beginnt, wie lange soll das denn noch dauern, bis der Trainer W. eine oberligataugliche Mannschaft in einem fast neuen Stadion präsentiert. Es wird langsam Zeit, und zwar für Alle, sonst ist der Zug Richtung erfolgreicher Saison bereits vor der Abfahrt auf dem Abstellgleis gelandet.
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