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GSC 08
Zufriedenheit beim GSC 08 nach erstem Test
Es wird seine Zeit brauchen, sich an die vielen neuen Gesichter zu gewöhnen. Gleich elf waren am Donnerstag vor offiziell 600 Zuschauern in der neuen S-Arena am Osterfeld beim ersten Saisontest zu sehen, den der Goslarer SC 08 gegen Eintracht Braunschweig mit 1:3 (1:2) verlor.
„Wenn man bedenkt, dass die noch nie zusammen gespielt und wir erst drei Trainingseinheiten hinter uns haben, dann bin ich sehr zufrieden“, sah sich Trainer Manfred Wölpper im Einklang mit seinem Braunschweiger Pendant Torsten Lieberknecht, der die 90 Minuten als „sehr guten Test“ bezeichnete und in der Anfangsphase sogar ein überlegenes Spiel der Gastgeber sah. Das 1:0 nach einer blitzsauberen Kombination über den früh wegen einer Zerrung ausgeschiedenen Suri Ucar und Marc Bormann, die Tezcan Karabulut mühelos vollendete, fiel nicht einmal überraschend.
Sie hielt allerdings nicht lange, da der überragende Eintracht-Kapitän Dennis Kruppke nach einem weiten Einwurf aus dem Gewühl heraus ausglich. Die Braunschweiger erspielten sich nun nach und nach ein Übergewicht, brauchten allerdings einen zweifelhaften Strafstoß, den der für seine Elfmeterfreudigkeit bekannte Jan-Henrik Dommnich verhängte, um kurz vor der Pause sehr zum Ärger von Wölpper in Führung zu gehen. Der verwies darauf, dass ein paar Minuten zuvor bei einem wesentlich offensichtlicheren Foul von Eintracht-Keeper Daniel Davari an Filip Sajbidor der Pfiff ausgeblieben war.
Nach der Pause, als eine völlig neue GSC-Mannschaft aufs Feld kam und später nach zwei weiteren Wechseln noch einmal taktisch verschoben werden musste, hatten die Gäste das Spiel endgültig in der Hand. Fortan hatte der GSC keine echte Chance mehr, und der neue Keeper Florian Borrs bekam ein ums andere Mal Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Gegen das 1:3, das Pascal Gos nach einem Ballverlust in der Goslarer Abwehr nutzte, war allerdings auch er machtlos.
Tore: 1:0 (15.) Karabulut, 1:1 (19.) Kruppke, 1:2 (44.) Kruppke/Foulelfmeter, 1:3 (70.) Gos
Goslarer SC 08: Lauenstein (46. Borrs) – Maaßen (46. Vogel), Kalkan (46. Eckermann), Kolm (46. Vranic), Pölzing (46. Caruso), Lukac (62. Binder), Bormann (46. Takacs), Szweda (46. Arsovic), Ucar (38. Ridder), Sajbidor (56. Endres), Karabulut (46. Hofer)
Eintracht Braunschweig: Davari – Fuchs (46. Washausen), Henn, Kessel, Reichel (46. Theuerkauf), Vrancic, Unger (46. Kragl), Bellarabi (46. Boland), Tozlu (46. Gos), Kruppke, Fetsch
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